Lackarbeiten – Airbrush Teil 1


Custom Airbrushing kommt sehr hÀufig bei der Gestaltung von Custom Bikes oder Cars oder auch Hot Rods zum Einsatz. Diese Technik wurde bereits in den 50er Jahren verwendet und fand vor allem in den 70er und 80er Jahren ihren Höhepunkt.

Sehen Sie hier das exklusive Video Teil 1 ĂŒber das Airbrush eines Motorrad Tanks.

In dieser Folge möchten wir die Arbeitsschritte zu einem Airbrush mit Flammen auf einem Motorradtank zeigen. Die Airbrush-Pistole ist ein GerĂ€t, das durch einen Luftstrom ĂŒber eine Nadel die Farbe sehr fein verteilt. Es gibt Airbrush Modelle mit unterschiedlichen DĂŒsengrĂ¶ĂŸen, was sich auf die Breite des Farbstrahls auswirkt. Am besten sind sogenannte Double-Action Airbrush Modelle. Bei diesen GerĂ€ten wird der Luftstrom getrennt von der DĂŒsennadel gesteuert. Der Druck auf den Hebel erhöht den Luftstrom, das zurĂŒckziehen der Nadel öffnet die Farbzufuhr. So kann der Farbstrahl sehr gut variiert werden. Bevor man das Airbrush Bild beginnt, ist es ratsam, die Airbrush auf einem Blatt Papier auszuprobieren und damit die richtigen Einstellungen zu finden.


Um eine Basis fĂŒr die Flammen zu schaffen, wird eine Farb-Mischung aus weißer, gelber und brauner Pimentfarbe auf den schwarz grundierten Motorradtank aufgesprĂŒht. Diese Schleier dienen als Grundlage fĂŒr die spĂ€teren Flammen. Am vorderen Ende des Tanks soll ein TotenschĂ€del in den Flammen zu sehen sein. Dieser TotenschĂ€del wird nun im nĂ€chsten Schritt geairbrushed. Der SchĂ€del wird ohne Maske und freihĂ€ndig aufgetragen. Es ist hilfreich, eventuell fĂŒr ein solches Motiv vorab eine Zeichnung zu erstellen, da ein solches Motiv aus freier Hand sehr schwierig sein kann. Vorsichtig, mit weinig Farbzufuhr wird der SchĂ€del plastisch mit der Farbe modelliert.
So wird die Basis fĂŒr die spĂ€teren FarbauftrĂ€ge geschaffen.