Dreckmann´s Bücherecke – Deutsche Kleinwagen


Als nach dem Krieg die Automobilproduktion am Boden war, stellten Motorräder die ersten erschwinglichen motorisierten Fortbewegungsmittel dar. Ihnen folgten die Kleinwagen, die in ihrer Fülle von einst längst nicht präsent sind.

Sehen Sie hier das exklusive Video mit der Buchkritik von Claus Dreckmann

Um so spannender ist das kleine Buch für all jene, die auf Zeitreise zwischen 1945 und 1974 gehen wollen. Kritiker Claus Dreckmann hat hinein geschnuppert und freut sich.
Kurz und knapp – mit vielen schwarz-weiß Bildern zeigt das kleine Büchlein die Artenvielfalt. Dazu gibt es Daten und Fakten der Mini-Mobile bis ins Jahr 1974. Selbst Kleinstserien und Prototypen hat Buchautor und Automobil-Journalist Hanns-Peter Baron Thyssen-Bornemissza zusammengetragen. Interessant ist auch das Vorwort des Autors, der die Sitiuation nach dem Krieg anschaulich erklärt und so verdeutlicht, wie es zu den heute teils merkwürdig wirkenden Gefährten kam – die heute bei jeder Veranstaltung zu den ganz großen Lieblingen aller Oldtimer-Fans zählen.
Brütsch, Champion und Maico mögen zu den bekannteren Firmen gehören, deren Namen noch in vielen Erinnerungen wach rufen. Aber wer weiß noch wie eine Forelle von Fuldamobil aussah oder gar ein Gnom?Die Nachfrage nach dem wetterschützenden Dach über dem Kopf brachte auch so kuriose Spielzeugautos für Erwachsene mit Führerschein auf den Markt wie beispielsweise den Kersting. Selbst einen „Flügeltürer“ namens Trippel SK 10 gab es im Kleinstformat und mit drei Sitzplätzen und einer Höchstgeschwindigkeit von 95 km/Stunde. Ein kurzweiliger Schmöker-Spaß.

Titel: Deutsche Kleinwagen: 1945-1974 (Typenkompass)
Preis: 9,95
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