50 Jahre ACV


Wenn einem eine Einladung zu einer Geburtstagsfeier persönlich zugestellt wird – richtig offiziell, dann kann man doch nicht absagen. So geschehen vor wenigen Tagen. Der ACV (Automobil-Club Verkehr) hatte nach Frankfurt, dem Ort seiner ersten Hauptversammlung, eingeladen.

Weit mehr als 100 geladene GĂ€ste erschienen im Saal Platinum 1, im Marriott-Hotel, Frankfurt am Main, in welchem sich der offizielle Festakt recht kurzweilig prĂ€sentierte. Nachdem Dr. Jochen Dobring, PrĂ€sident des ACV, einleitende Worte gesprochen und einige wenige GĂ€ste persönlich vorgestellt hatte, ĂŒbergab er das Wort dem neu ernannten StaatssekretĂ€r des Bundesministeriums fĂŒr Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS), Herrn Michael Odenwald. Ihm schlossen sich sehr zeitnah Herr Volker Stein, Stadtrat der Stadt Frankfurt a.M., Herr Christian Kellner – HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer – Deutscher Verkehrssicherheitsrat (DVR) und Herr Friedrich W. Gieseler – Vorstandsvorsitzender – DEVK Versicherungen mit informativ, kritisch hinterfragenden und Bilanz ziehenden Grußworten an. Etwas mehr Zeit hatte die Organisation, um GeneralsekretĂ€r des ACV – Horst Metzler, dem Gastredner eingerĂ€umt. Michael Opoczynski, Journalist und Moderator beim ZDF, warnte auch gleich am Anfang seiner Rede vor den sieben Kapitel seiner Rede. Die vergangenen 50 Jahre ließ er, mit entsprechenden Beispielen belegt, Revue passieren. Er mahnte aber auch dahingehend, dass der Vorstand und das PrĂ€sidium des ACV nicht nur mit Stolz zurĂŒckblicken können sondern jetzt erst recht den Blick nach vorne richten mĂŒssen. Musikalisch gelang es dem „Prima Quartett“ fĂŒr den Festakt einen festlichen, durch die Auswahl ihrer Musikdarbietungen sowohl auch glanzvollen, Rahmen zu erspielen.

Ortswechsel: JubilĂ€ums-Festakt – zweiter Teil. Mit den bereits wartenden Bussen wurden die GĂ€ste vom Marriott-Hotel Frankfurt zum Capitol nach Offenbach am Main chauffiert. WĂ€hrend die GĂ€ste ĂŒber den roten Teppich flanierten und von einer „Hundertschaft“ Fotografen mit Blitzlichtgewitter empfangen wurden, erfĂŒllte die Saxophon-Spielerin Petra Pulchera mit ihren KlĂ€ngen das Foyer. Der Saal und die BĂŒhne des altehrwĂŒrdigen Lichtspieltheaters empfing das neugierig gewordene Festabend-Publikum. FĂŒr Salon-AtmosphĂ€re und unaufdringlichen puren Musikgenuss sorgte im Hintergrund die am FlĂŒgel spielende und singende Marina Leva. Zwischen den einzelnen GĂ€ngen eines perfekten Menues, von freundlichem Personal des Caterers kredenzt, moderierte die charmante Tamara Sedmak, wie auch schon wĂ€hrend des vorangegangen Festaktes, die einzelnen Epochen und Dekaden des ACV an. PrĂ€sentiert und dargestellt wurden diese Zeitabschnitte vom Kölner Bewegungstheater – die mobilĂ©s. Ihre atemberaubende Performance begeisterte immer wieder aufs Neue das Publikum. Ob als Schattentheater, Körperakrobatik, Dance-Floor-Choreografie. Ein Höhepunkt der Extraklasse fĂŒr einen solchen Festabend. Eingebunden in dieses außergewöhnliche Theater wurden automobile Ikonen ihrer Epochen auf die BĂŒhne gefahren. Ein Beispiel hierfĂŒr war die „Linie der Vernunft“, die „Badewanne“, der FORD Taunus 17M (P3: 1960-1964), VW Golf Serie 1 (1974-1983) und BMW 8er CoupĂ© (1989-1999). Ein mehr als ĂŒberraschter und fast sprachloser Wolfgang Winter, der als ACV-Mitglied die Fragen zum JubilĂ€ums-Quiz richtig beantwortet hatte und durch Ziehung seines Coupons das nötige QuĂ€ntchen GlĂŒck auf seiner Seite hatte, erhielt einen VW Polo BlueMotion als Hauptpreis. Herr Winter wusste nicht, bis zu dem Augenblick in dem sein Name im Capitol genannt wurde, das er gewonnen hatte. Den „mobilĂ©s“ blieb es als Schlusspunkt ĂŒberlassen das neue zukunftweisende Logo und Corporate Identity (einheitlicher Auftritt nach außen) mit der neuen Farbgebung zu prĂ€sentieren. Ein neuer, 50 Jahre junger acv feierte die Zukunft. Herzlichen GlĂŒckwunsch.

AUTOR: Detlef Krehl