70 Jahre Firebird III: Oldtimer-Ikone des Jet-Designs


Mitte der 1960er Jahre waren die Designstudios im Jet-Fieber. Auch bei General Motors wurde skizziert und entworfen, was verwegen aussah, den Zukunftsvisionen der Designern entsprach und die Automobilisten sprachlos machte.

Vor 70 Jahren (kurz nachdem der Lockheed F-104 Starfighter 1956 vorgestellt worden war) rollte der Firebird III im Jahr 1959 ins Rampenlicht.

Die Plexiglaskuppeln ffneten sich per Knopfdruck auf dem Sonic-Key, was ein etwa Zigarren groer Sender war. Statt Lenkrad gab es eine Art Joystick, der auf der Mittelkonsole angebracht war. Mit ihm wurde beschleunigt, gebremst und auch gelenkt. Natrlich war auch ein Tempomat fr gemtliche Fahrten auf den US-Highways und eine Klimaanlage an Bord. Bremstrommeln und ein Fahrwerk mit Luft-l-Hochdruckfederung gehrten zu den technischen Finessen. Angetrieben wurde das Gefhrt durch eine Gasturbine, die hinter der Passagierkabine untergebracht ist. Unter der Motorhaube werkelt ein Benzinmotor mit zwei Zylindern.

1959 General Motors Firebird III

Aus heutiger Sicht historisch spannend ist die Funktion Auto-Guide, was einem autonomen Fahren gleich kommen sollte. Auf der GM-Teststrecke erhielt das Fahrzeug Signale ber in die Fahrbahn eingelassene Sender von denen man sich vorstellte, dass knftig alle Straen mit ihnen bestckt werden sollten.

1958- Harley Earl with GM Firebirds I-II-III. W58HV_GM002

Der Firebird III war das dritte von insgesamt vier Fahrzeugen, die als Experimentalautos bei General Motors gebaut wurden bis 1964. Der letzte Wagen dieser Reihe war allerdings nur noch eine Form-Studie ohne Antrieb.