Peking Motor Show – Bugatti Legenden unter sich


Einer der wichtigsten Sportwagen aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg ist der Typ 18. Jetzt tauchte der wichtige Bugatti-Urahn, der sonst seine Heimat im MusĂ©e National de L’Automobile in Mulhouse hat, bei der Bugatti Weltpremiere wĂ€hrend der Peking Auto Show 2014 auf.

Der seinerzeit schnellste Serienrennwagen (es wurden immerhin sieben Exemplare gebaut) schrieb unter dem Namen „Black Bess“ Motorsportgeschichte in den 1910er Jahren. Mit 100 PS bei fĂŒnf Lieter Hubraum brachte es der erste „Black Bess“ auf stolze 160 km/h Höchstgeschwindigkeit. FirmengrĂŒnder Ettore Bugatti fuhr in der kleinen Höllenmaschine seinerzeit höchst persönlich Rennen. Namenspate fĂŒr den Wagen war ein berĂŒhmtes Pferd namens „Black Bess“. Das ausgestellte Fahrzeug gehörte ursprĂŒnglich einmal dem französischen Luftfahrtpionier Roland Garros. Der Nachfahre des Typ 18 ist noch ein wenig seltener: es gibt ihn nur drei Mal und er kostet stolze 2,15 Millionen Euro. DafĂŒr glĂ€nzt 14-karĂ€tiges Gold und eine handbemalte Innenausstattung. Der Achtliter-Sechzehnzylinder-W-Motor mit 1200 PS katapultiert den Wagen von 0 auf 100 km/h in 2,6 Sekunden. Davon hĂ€tte nicht einmal Ettore Bugatti getrĂ€umt – der historische Bugatti Typ 18 hatte noch Kettenantrieb.