Kein schöner Land … für historische Oldtimer Rennen


Der 3,34 Kilometer lange Grand Prix Kurs von Monaco ist einer der schönsten, den es überhaupt gibt. Anspruchsvoll für die Fahrer, eine Augenweide für die Zuschauer.

Am vergangenen Wochenende veranstaltete der Automobile Club von Monaco die neunte Ausgabe der beliebten Veranstaltung. Gesponsert wurde die Veranstaltung von Chopard – und das mit gutem Grund. Chopard-Präsident Karl-Friedrich Scheufele ist ein bekannter Sammler und zählt zu den Menschen, die seit Jahrzehnten dabei sind.
Um die besten Startplätze wurde schon in den Trainingsrunden hart gekämpft. Mit dem Blechschaden davon kam beispielsweise der Lotus 49-Ford 1967, mit dem einst Jim Clark den Großen Preis von Holland gewonnen hatte. Bei den Formel-3-Wagen bis 1978 machte der Ralt RT1-Toyota (Ex-Nelson Piquet 1978) Bekanntschaft mit der Leitplanke.
Die sieben Rennen waren so zugeschnitten, dass sie den Gästen im Fürstentum – ob Fahrer oder Zuschauer – größten Spaß brachten. In der Gruppe C traten Rennboliden aus den Jahren 1952 bis 1955 an wie Maserati A6GCS, 150S und 300S, Jaguar C- und D Typen, Ferrari 340 MM, 225 S, 750 Monza und 500 Mondial. Außerdem auf der Rennstrecke gesichtet: Aston Martin DB3 und DB3S, neben einer großen Varietät an Cooper Klassikern und vielen anderen Renn-Oldtimern. Der US-Amerikaner John Goodman hatte mit seinem Ferrari 312 B2 (früher von Clay Regazzoni gefahren) Pech und wurde von einem zum Überholmanöver ansetzenden March touchiert und endete in der Leitplanke.

FOTOS: Automobile Club Monaco

 

Den Sieg fuhr schließlich ein alter Bekannter ein: Der frühere Wagen von Champion Juan Manuel Fangio: der bekannte goldfarbene Jaguar C-Type, den wir sicher auch bei der Mille Miglia wieder sehen werden. Am Steuer Alex Buncombe, der den Sieg schon im Jahr in derselben Kombination – also Fahrzeug und Fahrer – mit nach Hause nehmen konnte.
Für AUDI war am Steuer des legendären Auto Union Typ C 1936 der erprobte Jacky Ickx am Steuer. Den Auto Union Typ D 1939 steuerte Audi-Entwicklungsvorstand Prof. Dr. Ulrich Hackenberg durch Monte Carlo.