Rallye – Die Briten stĂŒrmten den Siegerpodest


Eines ist bei der „Modena Cento Ore Classic“ ganz besonders: die Kombination aus Geschwindigkeitsrennen auf gesperrten Straßen und Rennstrecken mit Starter Grids.

Die 2014er Ausgabe wurde organisiert durch die Scuderia Tricolore in der Reggio Emilia. Mehr als 70 Crews aus der ganzen Welt nahmen mit ihren Klassikern und Sammlerfahrzeugen im Gesamtwert von ĂŒber 50 Millionen Euro teil. Sechs Tage tourten die Teilnehmer aus 15 LĂ€ndern durch Norditalien und brachten 1200 Kilometer Panorama-Straßen zwischen der Emilia-Romagna und der Toskana hinter sich. Start und Ziel war Modena, das Herz von Motor Valley, dem Land der Motoren. Ein Ausflug in die Renaissance-Stadt Florenz und in den mondĂ€nen Badeort Forte die Marmi in der Versilia gehörte auch zum Programm. Zu den Höhepunkten zĂ€hlte auch der Empfang durch TAG Heuer im Palazzo Corsini, einem der schönsten PalĂ€ste von Florenz mit umwerfendem Ausblick ĂŒber den Arno. Das Maggio Musicale Fiorentino Kammerorchester krönte den Abend mit einer AuffĂŒhrung von Vivaldis Vier Jahreszeiten.

Anspruchsvoll war die Rallye auf jeden Fall: 27 Zeitkontrollen, 13 SonderprĂŒfungen auf gesperrten Bergstrecken und zwei spektakulĂ€re Rundrennbahnen in Imola und Mugello forderten die Fahrer und ihre Fahrzeuge. Auch die Fahrzeuge, die sich fĂŒr die gemĂŒtlichere Klasse, die Regularity-Variante entschieden hatten, fuhren dieselbe Strecke, mussten allerdings weniger PrĂŒfungen erledigen.
Am Ende siegten in allen Klassen die Briten, die allerdings auch mit 42 Teams (27 aus der Schweiz, 25 Deutschland, 10 Frankreich und Italien, 6 USA 
) das stĂ€rkste Teilnehmerfeld hatten. Alle vier Auszeichnungen und jeweils eine TAG Heuer gingen nach Großbritannien.