Maserati feierte sein 100. JubilÀum


Eine der wichtigsten Veranstaltungen im Rahmen der 100-Jahrfeier von Maserati fand am Wochenende Mitte September in Modena statt. 200 Maseratis und 500 Maserati-Sammler aus 30 LĂ€ndern waren gekommen um zu feiern.

Im Schatten des Ghirlandina, des großen weißen Glockenturms trafen sich alle schon in den frĂŒhen Morgenstunden auf der Piazza Grande. Hier begegneten sich auch Maserati-Chef Harald Wester und der BĂŒrgermeister der Stadt Gian Carlo Muzzarelli. In der 1 Via de Pepoli in Bologna, jenem denkwĂŒrdigen Ort, der als Wiege der Firma seit der GrĂŒndung 1914 gilt, trafen die GĂ€ste dann auch auf die direkten Nachfahren der GrĂŒnder: Carlo und Alfieri Maserati, die Söhne von Ettore und Ernesto Maserati.
„Von den vielen Automobilhersteller, die in Italien im letzten Jahrhundert geboren wurden, sind nur wenige zum Meilenstein der Automobilgeschichte geworden wie Maserati und das erfĂŒllt mich mit Freude“, erklĂ€rte Alfieri Maserati. „Der Name symbolisiert Werte, die wir tragen wie Brillanz, Innovation und den Wunsch einzigartige und neue Merkmale fĂŒr die heutigen Autos zu schaffen.“
„100 Jahre sind seit der GrĂŒndung der SocietĂ  Anonima Officine Alfieri Maserati vergangen“, erinnert sich sein Cousin Carlo, „und ich möchte meinen Dank an alle diejenigen richten, die es möglich gemacht haben und Maserati zu neuen Horizonten brachten. Die Langlebigkeit dieses Erfolg ist auch aufgrund der harmonischen Beziehungen in der Familie und der außergewöhnlichen technischen FĂ€higkeiten möglich, die uns beispielsweise erlaubt, ein Rennauto in nur sechs Monaten zu konstruieren.“

 


Nach einer langen Parade durch die Straßen der Stadt, an denen mehr als 200 klassischen und modernen Maseratis teilnahmen endete der erste Tag des Maserati Centennial Treffen mit der FĂŒhrung und einem Abendessen im historischen Werk des Unternehmens in der Viale Ciro Menotti in Modena. Unterhalten wurden die GĂ€ste von SĂ€ngerinnen und SĂ€nger aus der Luciano Pavarotti-Stiftung: Tenor Jenish Ysmanov, Sopran Jessica Cambio, Mezzosopran Martina Belli und Bariton Daniele Terenzi. Die Bindung zwischen Maserati und Luciano Pavarotti war immer sehr stark auf beiden Seiten. Der erste Maserati des großen Tenors war ein strahlend blauer Sebring, den er im Jahr 1963 gekauft hatte. Am Nachmittag besuchten die GĂ€ste die Ausstellung „Maserati 100 – Das Jahrhundert der reinen italienischen Luxus-Sportwagen“-Ausstellung im Museo Casa Enzo Ferrari.