„Operation Atlantic“ killt beinahe Oldtimer Minis


Amerikanische Zollbehörden veranlassten die Verschrottung eines Mini-Youngtimers.

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FOTO: U.S. Customs and Border Protection

Der Grund: Fahrzeuge, die noch keine 25 Jahre alt sind, müssen beim Import den heutigen Sicherheitsvorschriften der USA entsprechen. Bereits vor einem Jahr war einem Land Rover Defender, der ebenfalls privat importiert worden war, in den USA dasselbe Schicksal geschehen.
Der Mini musste daran glauben, weil er auf den Papieren angegeben war mit einem Baujahr vor 1989 und in Wirklichkeit in den 1990ern gebaut worden war. Nach europäischen Maßstäben zwar ein „Youngtimer“ – in den USA nur ein altes Auto ohne Historie. Der Importeur hatte versucht das Alter des Fahrzeugs zu verschleiern, in dem er Fahrzeugnummern entfernt bzw. ausgetauscht hatte. Den Behörden war dies aufgefallen, da unter dem Namen „Operation Atlantic“ immer wieder Stichproben gemacht werden.
Über 500 Fahrzeuge wurden auf diese Weise schon aus dem „Verkehr“ gezogen.
Nancy Lewis, U.S. Department of Transportation: „Ausländische Händler wollen mit solchen Importen amerikanische Verbraucher täuschen, die glauben, dass sie einen Oldtimer importieren. In Wirklichkeit ist es nur ein unsicheres Auto.“
Die Öffentlichkeit ist nicht nur empört über die Vernichtung eines fast Oldtimers, sondern noch viel mehr, weil Werte sinnlos zerstört werden – obwohl sie beispielsweise als Ersatzteile – für wohltätige Zwecke hätten verkauft werden können.

Das Video Footage von Roland Filiault und US Customs

Das Interview

Die Inspektion

Die Verschrottung