Oldtimer zeigten SolidaritÀt in Paris


Mehr als 800 Oldtimer waren am vergangenen Sonntag in Paris auf der Straße.

Zum 15. Mal prĂ€sentierten sich die historischen Fahrzeuge auf einer rund 30 Kilometer langen Strecke in der französischen Hauptstadt Paris. In diesem Jahr stand die Veranstaltung unter dem Eindruck der Attentate gegen die Freiheit. Mit dem Schild am Fahrzeug „Je suis Charlie“ bekundeten auch die Oldtimerfahrer mit ihren Fahrzeugen beeindruckend ihre SolidaritĂ€t mit den Opfern.

 

 

 

 

 

WĂ€hrend 2,5 Millionen Menschen in Paris und hunderttausende in anderen StĂ€dten auf die Straße gingen, um fĂŒr Frieden und Freiheit zu demonstrieren, trugen die Oldtimer in Paris ihren Teil dazu bei. Autos, MotorrĂ€der, Busse, Traktoren, Mofas und FahrrĂ€der trafen sich bereits in aller FrĂŒhe, als es noch dunkel war, um Aufstellung zu nehmen. „Unsere 15. Ausgabe von Traverser Paris“ war schön und sehr bewegend. Sie alle waren Gentlemen Driver im Anzug – dafĂŒr danke ich Ihnen. Diese Ausgabe wird uns alle in der Erinnerung bleiben, als eine Fahrt durch Paris – anders als die sonstigen Spazierfahrten, bei denen man bejubelt wird. In diesem Jahr gab es andere Emotionen – viele GefĂŒhlte“, resumierte Michel Romanet-Perroux, PrĂ€sident des Clubs Vincennes Anciennes. „Wir haben jeder auf seine Art, die 17 Opfer der feigen Morde gewĂŒrdigt: mit Schildern am Fahrzeug oder an den Jackets. Ich danke Ihnen fĂŒr diese Geste.“
Wie in den Jahren zuvor fĂŒhrte die Route die Klassiker vorbei an den bedeutendsten PlĂ€tzen der Hauptstadt Daumesnil, des Vosges, de la Concorde, des Invalides und de l’Etoile bevor im Schlosspark von Vincennes durch die parkenden Oldtimer eine einzigartige FahrzeugprĂ€sentation entstand.