Bremen Classic Motorshow – Mit VW-Autostadt Bella Italia erleben


Auf eine Reise nach Italien nimmt die Autostadt in Wolfsburg ihre GÀste bei der diesjÀhrigen Bremen Classic Motorshow vom 6. bis 8. Februar mit.

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Der automobile Themenpark zeigt auf der Oldtimermesse in der Hansestadt (Halle 5, Stand 5 D 20) fĂŒnf italienische Klassiker aus dem ZeitHaus, dem besucherstĂ€rksten Automobilmuseum der Welt: Alfa Romeo Alfasud, Cisitalia 202 GS, Fiat 500 („Topolino“), Autobianchi A 112 und Lamborghini Countach LP 400. Italienisches Design reprĂ€sentiert auch der in Grugliasco bei Turin entworfene Volkswagen Scirocco Serie 1, das sechste Exponat der Autostadt. Die Bremen Classic Motorshow markiert mit einer AusstellungsflĂ€che von rund 40.000 Quadratmetern und mehr als 600 Ausstellern aus zwölf Nationen den Start in die Oldtimer-Saison 2015.

 

 

 

 
„In Bremen prĂ€sentieren wir in diesem Jahr, die große Bandbreite italienischen Automobilbaus: vom charmanten Kleinwagen bis zum Zwölfzylinder-Sportwagen. Die enge Verbundenheit von Volkswagen und Italien symbolisiert dabei ein Serie-1-Scirocco, den einst Giorgetto Giugiaro in Form brachte. Seine ‚Designschmiede’ ItalDesign gehört seit knapp fĂŒnf Jahren zur Volkswagen Familie“, sagt Otto F. Wachs, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Autostadt in Wolfsburg. Neben dem Volkswagen Scirocco zeigt die Autostadt ein weiteres Fahrzeug, das Giorgetto Giugiaro entworfen hat: den Alfasud von Alfa Romeo. Er war Anfang der 1970er Jahre das erste von ItalDesign gezeichnete Großserienfahrzeug. Der in Bremen ausgestellte Cisitalia 202 Gran Sport wurde 1951 als erstes Automobil ĂŒberhaupt in die stĂ€ndige Sammlung des New Yorker Museum of Modern Art (MoMA) aufgenommen. Neu fĂŒr das damalige Formenempfinden war neben der flĂŒssigen Cisitalia-LinienfĂŒhrung die völlige Integration von Scheinwerfern, TĂŒrgriffen und KotflĂŒgeln in das Karosserie-Gesamtdesign. Auch die nach vorn abfallende Motorhaube unterschied sich dramatisch vom klassischen Design, das die Motorhaube stets zwischen den vorderen RadhĂ€usern hoch aufwölbte. Das Fahrzeug, das der legendĂ€re Battista Farina gestaltet hat, erwies sich nicht allein als klassisch schön und zeitlos, sondern auch als außerordentlich funktionell: Bei der legendĂ€ren Mille Miglia in Italien war der Cisitalia von 1947 bis Anfang der 1950er Jahre das Maß seiner Klasse. Grund genug fĂŒr die Messe Bremen, um mit dem Exemplar aus dem ZeitHaus fĂŒr die diesjĂ€hrige Bremen Classic Motorshow zu werben.
Weil Kleinwagen in der italienischen Auto-Industrie stets eine wichtige Rolle spielten, wenn es um große Serien ging, zeigt die Autostadt mit dem Fiat 500 das erste italienische VolksAutomobil: Von 1936 bis 1955 ĂŒber 500.000 Mal gebaut, motorisierte der kleine Turiner breitere Bevölkerungsschichten als je zuvor in Italien. Seine Landsleute begegnen ihm bis heute mit inniger Zuneigung – wegen seiner wie MĂ€useohren abstehenden Scheinwerfer gaben sie ihm den Kosenamen „Topolino“ („MĂ€uschen“). Konstruiert hat den kleinen Fiat der legendĂ€re Fiat- Chefkonstrukteur Dante Giacosa, der auch verantwortlich fĂŒr das Konzept des Cisitalia war.