Wiederaufbau des „Steady“ Baker Lancia Asturia


Nach umfangreicher Restaurierung wurde der Ex-Ronald „Steady“ Barker 1934 Lancia Astura durch den britischen Designer Tony Southgate auf dem Stand des Motorsport-Magazins während der Race Retro 2015 enthüllt.

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Der britische Designer und Präsident der International Guild of Specialist Engineers Tony Southgate nahm die Enthüllung des 1934 Lancia nach einer vierjährigen Restaurierung persönlich vor.
Erst im letzten Monat war der Straßentestfahrer und Kolumnist Ronald „Steady“ Barker verstorben, der den Lancia vor sechzig Jahren gekauft hatte. Der aktuelle Besitzer des Lancia, Michael Scott, begann im komplizierten Prozess der Wiederherstellung des Autos im Jahr 2011. „Es war nicht leicht“, sagte Michael Scott. „Hier war ein Auto, das danach schrie wiederhergestellt zuwerden – auf der anderen Seite gab es die Skizzen von vor etwa 60 Jahren, auf denen man sah, wie sich „Steady“ Barker vorgestellt hatte, dass der Wagen aussehen sollte.“
Als das Projekt der vollständigen Wiederherstellung, einschließlich Motor, Fahrwerk, Getriebe und Bremsen begann, galt es traditionelle Fertigkeiten und state-of-the-art Technologie einzusetzen. Das übernahm der Spezialist Thornley Kelham und 3D-Ingenieure und stellte eine Vollaluminium-Karosserie her.

Der „Steady“ Special wurde dann an den Moderator der TV-Sendung “For The Love Of Cars” TV ausgeliefert. „Als Michael mit dem Projekt kam war uns klar, dass wir nicht nur ein Fahrzeug wollten, das seinen Ansprüchen genügen würde, sondern auch „Steady“ selbst stolz machen würde“, sagt Stewart Imber.

 

 

 

 

 

 

Das vordere Ende des Autos bekam durch das Drehen der Scheinwerfer aus Aluminium und den Einbau in den Körper des Autos, einen 1940er Jahre Bugatti-Look. Die Aluminium-Reserveradabdeckung wurde auch auf Passgenauigkeit gearbeitet. Ein neuer Tank wurde hergestellt.
Weitere Arbeiten waren die komplette Lederausstattung für das Auto und auch ein maßgeschneiderter Kabelbaum. Schließlich entschloss man sich auch die fertige Karosserie in der original historischen ‚Indigo‘ zu fertigen.