Rallye – Sportlich im Oldtimer durch Frankreich


Eines hatten alle 233 Fahrer gemeinsam, als sie in schönstem Sonnenschein im mondĂ€nen Badeort Biarritz an der AtlantikkĂŒste eintrafen:

Tour-Optic-2015

Erinnerungen an fĂŒnf Tage durch herrliche Landschaften und StĂ€dte mit klangvollen Namen wie Vichy, Clermont-Ferrand, Toulouse und Pau. Beim Grand Palais in Paris war die Tour Auto Rally 2015 gestartet, um sportlich mit klassischen Fahrzeugen ans Ziel zu kommen.
Den Sieg fuhren Jean-Pierre Lajournade und Christophe Bouchet in einem Jaguar E-Type ein. Die beiden sind bei dieser Veranstaltung keine Unbekannten, denn sie hatten bereits im Jahr 2010 in einem Lotus Elan gewonnen.

Über Nebenstraßen und auf Rennstrecken könnte die Strecke durch Frankreich nicht aufregender gewĂ€hlt sein. Sie Ă€ndert sich jedes Jahr. Wie viele andere Veranstaltungen dieser Tage, hat auch die Tour Auto ihre Wurzeln in historischen Zeiten – in diesem Fall der das Autorennen Tour de France von 1951 und 1986, als Teil der Europa Rally Meisterschaft. Aus diesem grund dĂŒrfen bei der heutigen Tour Auto Optic 2000 auch nur Fahrzeuge aus den Jahren zwischen 1951 und 1986 teilnehmen. Die Aufstellung der Klassiker ist auch optisch ein Leckerbissen: die Supercars der 1950er Jahre wie Mercedes-Benz 300 SL (in diesem Jahr war einer der Fahrer All-Springer Felix Baumgartner), Ferrari 250 GTO und Ford GT40 aus den 1960ern und die 1970er Ikonen wie der Lancia Stratos oder das BMW 3.0 CSL Batmobile vermitteln noch heute Sportlichkeit pur.

 

 


Gleich nach dem Verlassen von Paris trennt sich die Gruppe. Die besonders Sportlichen werden sich unterwegs im Wettbewerb auf Rennstrecken gegeneinander messen. Der andere Teil bewĂ€ltigt mehr GleichmĂ€ĂŸigkeitsprĂŒfungen. Manch ein Beifahrer muss beim Bergsprint den Wagen verlassen wĂ€hrend der Fahrer alles gibt.

Nach dem Gesamtsieg von Jean-Pierre Lajournade und Christophe Bouchet belegten in der GleichmĂ€ĂŸigkeitsklasse Jean Francois Nicoules und François Nicoules mit ihrer Alpine A110 Baujahr 1973 den ersten Platz. Mit dabei waren auch Rennlegenden wie der frĂŒhere James Hunt TeamgefĂ€hrte Jochen Mass. Der Le Mans Sieger fuhr in einem De Tomaso Pantera. Olivier Panis, 1996 Monaco Grand Prix Sieger bewegte einen Ferrari 308 und der britische SĂ€nger Simon le Bon (Duran Duran) einen Jaguar XK120 Baujahr 1950.