Oldtimer auf der Steilwand


Über 50 historischer Rennfahrzeuge prĂ€gten den Rennabend auf der Offenen Rennbahn Oerlikon. Wo sonst Radrennen stattfinden, ist an diesem Abend Zeit um Oldtimer zu bewundern auf der Ă€ltesten regelmĂ€ssig betriebenen Sportarena der Schweiz.

Oerlikon-Steilkurve

Auch dieses Jahr steht die Veranstaltung unter der bewĂ€hrten Leitung von Georg Kaufmann. Bereits ab 16.00 Uhr konnte das Publikum die historischen Vehikel auf zwei, drei oder vier RĂ€dern im Innenraum der Radrennbahn aus der NĂ€he besichtigen. Dazu gehörten Indianapolis-Rennwagen aus den 1920-er und 1930-er Jahren sowie ein Bugatti T35B von 1929, ein Maserati 8 CM von 1933, ein Sauber C2 von 1972, der originale Lotus-24-Formel-1-Bolide von 1962, mit dem Jo Siffert 22 Rennen bestritt, und der Cooper F1 T77, der 1965 als Werksfahrzeug fĂŒr Jochen Rindt in nur zwei Exemplaren gebaut wurde. Seitenwagengespanne aus drei Jahrzehnten und viele RennmotorrĂ€der legendĂ€rer Marken gab es im Innenraum oder in voller Aktion auf der Piste ebenfalls zu bewundern.

 

 

 

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FOTOS: Ruedi MĂŒller

 

 

 

„Indianapolis in Oerlikon“ erinnert an die legendĂ€ren Rennen auf der 1909 gebauten ersten permanenten Autorennstrecke der USA. Dieser Motor-Speedway ist oval wie die 1912 entstandene Oerliker Rennbahn. Die Grössenunterschiede sind jedoch frappant. Der Speedway misst 4.022,5 Meter, die Oerliker Betonpiste 333,33 Meter. DafĂŒr stehen in Oerlikon viel steilere Kurven als in Indianapolis.

Ab 18.30 Uhr fanden traditionelle Radrennen statt, gekrönt von den Stehern hinter schweren Motoren. Elitefahrer, Junioren und Frauen bestreiten Ausscheidungs- und Scratchrennen sowie Punktefahrten.
www.rennbahn-oerlikon.ch