RĂŒckblick – Ford erfindet das Rad immer wieder neu


Einen Mustang zu steuern ist fĂŒr viele Oldtimer-Liebhaber ein Traum. Seit seinem ersten Auftritt 1964 hat der Pony Car – bis heute – in seinem Segment eine fĂŒhrende Rolle eingenommen. Blick auf eine spannende Evolutionsgeschichte.

1964: The first-generation Mustang was a worldwide sensation. An original design America couldn’t get enough of, it established the classic long nose, tight cabin, abrupt trunk proportion stance, which has become Mustang’s signature look. The Mustang interior had its own appeal, with a twin cockpit layout and what would become an iconic steering wheel with three bare-aluminum spokes and a simulated wood rim with a center horn ring. The wheel’s large 16-inch diameter allowed for easy turning, as power steering was optional equipment.

1964:

Die erste Generation des Mustangs war weltweit eine Sensation. Von diesem Ursprungs-Entwurf konnte man einfach nicht genug bekommen. Von allem gab es etwas mehr: die klassisch lange Schnauze, die klaren Linien der schmalen Silhouette. Von ganz eigenem reiz war das Interieur mit dem Twin-Cockpit-Layout. Das Lenkrad mit drei nackten Speichen aus Aluminium und einem simulierten Holzkranz im Tentrum des Hupenrings wirkt leicht und sportlich. Der 16 Zoll Durchmesser erlaubt ein leichtes Hantieren des großen Wagens. Servolenkung gab es seinerzeit als Sonderausstattung und so musste manch ein stolzer Mustang-Fahrer ganz schön kurbeln.

 

1967: As Mustang matured, new features were added to make it more functional and more convenient for enthusiast buyers. A tilt-away wheel with seven adjustments was available. This allowed drivers to choose the steering position that fit their preference, while also improving vehicle entry and exit without sacrificing looks or practicality. A new faster ratio (20.3:1) power steering system became available in 1967, making turn-in quicker for a sportier feel.

1967:

Der Mustang reifte und die KĂ€ufer wurden verwöhnt mit neuen Features. Alles sollte noch bequemer und funktioneller werden. Deshalb gab es jetzt das Lenkrad, das man neigen konnte. Sieben Positionen ergaben am Ende die optimale Einstellung fĂŒr den jeweiligen Fahrer. Gleichzeitig war so auch ein leichteres Ein- und Aussteigen möglich. Die neue Servolenkung mit einer besseren Übersetzung sorgte von 1967 an fĂŒr ein sportlicheres FahrgefĂŒhl.

 

1968: Safety became a priority, and a collapsible steering column was added to Mustang to aid in reducing the possibility of injury in a crash. To bolster this feature, the redesigned two-spoke steering wheel featured a larger, cushioned center section. The center hub horn control was replaced with the small, metal half-circle on the bottom half.

1968:
Die Weiterentwicklung der Sicherheitsanforderungen machte sich auch beim Mustang bemerkbar. Die LenksĂ€ule klappte sich nun zusammmen, falls es zu einem Auffahrunfall kam. So verringerte sich die Verletzungsgefahr beim Aufprall. Um die Sicherheit noch weiter zu erhöhen wurde auch der Mittelteil des Zweispeichenrades gepolstert. Das frĂŒhere Zentrum des Lenkrades, die Hupe, wurde nun ĂŒber den halben Metallring am unteren Lenkradteil untergebracht.

 

1974: With the launch of the all-new second-generation Mustang II, design took a new, contemporary direction. The three-spoke wheel was replaced with a leather-wrapped two-spoke wheel. Mustang II introduced available power rack-and-pinion steering – allowing cars equipped with that feature to have a smaller 15-inch wheel as opposed to the standard 16-inch one.

1974:

Mit der MarkteinfĂŒhrung der zweiten Generation, des Mustang II, fĂŒhrte man das Design in eine neue, dem Stil der 1980er Jahre entsprechende zweckmĂ€ĂŸige Richtung. Das Zweispeichen-Lenkrad wurde mit Leder bezogen und die Hupe rĂŒckte wieder ins Zentrum. Die Zahnstangenlenkung brachte das kleinere handliche 15-Zoll-Lenkrad mit sich. Fahrzeuge ohne Zahnstangenlenkung hatten weiterhin das 16-Zoll-Rad als Standard.

 

1979: With introduction of the much-loved Fox Body Mustang, more European design language was adopted inside and out. The two-spoke wheel from Mustang II was replaced with a four-spoke wheel, which was later shared with other Ford products. Wiper and light controls moved to a steering column stalk. The Fox Mustang steering wheel was a harbinger, incorporating vehicle controls for the first time. Cruise control was offered on manual transmission-equipped cars, with the feature controlled by buttons on the steering wheel.

1979:

Einmal Trendsetter immer Trendsetter: mit der EinfĂŒhrung des Fox Body Mustangs nahmen die Amerikaner die EuropĂ€ische Designsprache auf. Das galt fĂŒr Innen und Außen. Vorbei waren die Zeiten des Zweispeichenrades. Ab sofort lenkte man mit sportlichen vier Speichen – was auch bei anderen Fahrzeugen von Ford umgesetzt wurde. Mit dem Lenkstockhebel wurden nun Scheibenwischer und Licht bedient. Dieses Lenkrad war ein Vorbote der kĂŒnftigen Einbeziehung der Fahrzeugsteuerung am Lenkrad. Im Angebot war beim Schaltgetriebe ein Tempomat, der mit Tasten vom Lenkrad aus gesteuert wurde.

 

1984: Mustang was developed into a high-performance variant with the legendary Special Vehicle Operations Mustang. In addition to the high-output turbocharged four-cylinder engine, SVO Mustang’s performance upgrades included an aggressive tilting and telescoping three-spoke steering wheel featuring a thicker rim and smaller outside diameter for a sportier look and feel. The Ford logo and “SVO” are embossed into the leather on the center of the wheel.

1984:

LegendĂ€r war die Mustang Hochleistungsvariante „Special Vehicle Operations“ (SVO). Neben dem High-Output-Turbo-Vierzylinder –Motor erhielt der Mustang ein aggresives Dreispeichen-Lenkrad mit Teleskop- und Kipp-Funktion. FĂŒr noch sportlichere Haptik und ebensolches Aussehen wurde der Umfang verkleinert. Das Ford-Logo und SVO prangen als PrĂ€gung in der Mitte des Lenkrades.

 

1990: Mustang received its first airbag as standard equipment. Because the airbag was located in the center of the steering wheel, the horn was moved from the center to two spoke-mounted buttons, easily accessible by the natural position of the driver’s thumbs. Cruise control buttons were also placed in a more ergonomic position.

.1990:
Sicherheit geht vor und so erhielt der Mustang 1990 seinen ersten serienmĂ€ĂŸigen Airbag. Weil der Airbag in der Mitte des Lenkrades platziert war, wurde die Hupe auf die oberen Speichentasten verlegt – bedienbar ĂŒber die natĂŒrliche Position des Daumens. Auch der Tempomat fand einen leicht bedienbaren Platz direkt auf dem Lenkrad.

 

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1994:
Mit dem Start der vierten Mustang Generation erinnerte man sich an den Ursprung des Pony Cars von 1964. Das Twin-Cockpit war wieder da und auch deutlich erkennbar waren die frĂŒheren eher runden Designelemente.

 

 

2005: Based on the 1965-1967 Mustang design, this three-spoke wheel appeared on the fifth-generation Mustang. This wheel was available with standard urethane spokes, or optional aluminum spokes with the interior upgrade package. Unlike the steering wheels it was based on, this rim came wrapped in leather.

2005:
Die Emotionen, die Mustang Fans mit dem ursprĂŒnglichen Design verbanden, findet man im 2005er Modell wieder. Das dreispeichige Lenkrad auf dessen Mitte das legendĂ€re Pferd zu sehen ist. Eine Reminiszenz an das Modell von 1965-1967. Als Upgrade zu den Standard Urethan-Speichen des Lenkrades gab es ein Upgrade-Paket im Innenraum mit schicken Aluminium-Speichen. Der Griffring war mit Leder ummantelt.

2011 Ford Mustang: The 2011 Mustang interior was crafted to be a place where design complements performance. (03/26/2010)

2010 bis heute: Dem Dreispeichenrad blieb man nun treu und spickte es mit allerlei Technik fĂŒr Sprachsteuerungstechnologie und mehr.