Dix Mille Tours du Castellet – Motormeeting & Rennspektakel


Echte Motorsportfans lassen sich auch vom Wetter nicht zurĂŒckhalten.


Rund 10.000 Besucher strömten am vergangenen Wochenende an den Paul Ricard Circuit nahe der sĂŒdfranzösischen Ortschaft Le Castellet im DĂ©partement Var. Belohnt wurden sie am Ende durch ein fantastisches Freiluftmuseum mit Sammlerfahrzeugen aller Äras, vom Luxuswagen bis zum Sportwagen und besonders populĂ€ren Alltagsklassikern.

 

 


Am Sonntag, als es ein bisschen aufklarte, gab das den Pfeffer in die Suppe und die Rennsportbegeisterten Fahrer gaben ordentlich Gas. Wer erst einmal innerhalb des Circuits war, erlebte ein sehr gelassenes Wochenende. Lust eine Runde Boule zu spielen oder ein paar eigene Runden zu drehen auf dem Circuit 24 – alles war möglich. Hier waren nicht immer diejenigen die besten, die einen FĂŒhrerschein haben. Zwanzig Aussteller mit passendem Lifestyle Angebot sorgten fĂŒr Spaß bei der ganzen Familie.
Sieben Grids mit ĂŒber 280 Fahrzeugen verwandelten die Rennstrecke in ein tosendes Geschehen. Mit besonderer Spannung erwarteten alle das Classic Endurance Rennen. Unter den 88 Anmeldungen waren spektakulĂ€re Fahrzeuge: Porsche (1968), zwei Alfa Romeo T33/3s (1969), ein Ferrari 512 M (1971) und der einzige gebaulte Ligier JS 3 von 1971. Unter den Fahrern fanden sich Namen berĂŒhmter Le Mans GrĂ¶ĂŸen wie GĂ©rard Larrousse (1973, 1974), JĂŒrgen Barth (1977), Emanuele Pirro (2000, 2001, 2002, 2006, 2007) und die französischen Grand Prix Hoffnung Norman Nato.
In den drei Grids „Sixties’“, die „Trofeo Nastro Rosso“ und „Group C Racing“ waren ĂŒberraschend viele Prototypen und Touringwagen, die den Motorsport von 1951 (Aston Martin DB2) bis 1991 (Jaguar XJR14) zur Schau stellten. CoupĂ©s und Limousinen wie BMW 3.0 CSL, Ford Capri, Rover Vitesse, usw. starteten im „Heritage Touring Cup“ als „U2TC“ Fahrzeuge wie
BMW 1800 Ti, Lotus Cortina, Austin Mini und mehr …

 

FOTOS: copyright Philippe Fugier / Stephanie Bezard