Car Show – Zeitreise fĂŒr Sir Moss


Von dieser Sonderausstellung ist sogar Sir Stirling Moss begeistert: WĂ€hrend der „Classic & Sports Car – The London Show“ (30.Oktober bis 1. November) werden im Alexandra Palace auch die Single-Seater Rennwagen gezeigt, die der legendĂ€re Rennfahrer ĂŒber die Runden steuerte.

Oulton Park, Cheshire, England. 23rd September 1961. Stirling Moss (Ferguson P99-Climax S4), 1st position, action. World Copyright: LAT Photographic. Ref: 9437B - 5A-6.

Oulton Park, Cheshire, England. 23rd September 1961.
Stirling Moss (Ferguson P99-Climax S4), 1st position, action.
World Copyright: LAT Photographic.

Wie viele Rennfahrer lernte Moss sein Handwerk auf schwĂ€cher motorisierten Fahrzeugen. So war Meister Moss einer der ersten Kunden, die sich bei Cooper einen Flitzer bauen ließen. Er kaufte in Surrey einen Mk2, der spĂ€ter zum MKIII und MLIV umgerĂŒstet wurde. Moss nahm mit diesem Wagen einen ĂŒberlegenen Sieg auf den Straßen von Monaco im Jahr 1950 mit nach Hause.
Mit dem Lotus 18 fuhr Moss zu seinem zweiten Weltmeisterschafts Monaco Grand Pric Sieg im Jahr 1960. Den ersten hatte er mit dem Masderati im Jahr 1956 geholt. Der Lotus 18 war schnell und als Leichtgewicht perfekt fĂŒr Moss, der damit sein Talent unter Beweis stellte.
Mit dem Ferguson P99 – ein Kind der Traktorenfabrik von Harry Ferguson, gewann der erste vierradangetriebene Single-Seater bei einem Formel 1 Rennen. Dank Moss triumpfierte man beim Gold Cup in Oulton Park im September 1961. An diesem Tag schlug Moss seine Rivalen Jack Brabham und Bruce McLaren auf Cooper um 45 Sekunden. Jetzt wird der Wagen von Stuart Rolt bei Rennen eingesetzt.
Moss schrieb Formel 1 Weltmeisterschafts-Geschichte, als er 1955 als erster britischer Rennfahrer den British Grand Prix auf dem Mercedes-Benz Monoposto W196 in Aintree gewann. Zwei Jahre spĂ€ter folgte ein weiterer Höhepunkt, als er als erster britischer Fahrer im eigenen Land auf einem britischen Wagen gewann. Als sein eigener VW1 mit Motorschaden liegen blieb, ĂŒbernahm er das Schwesterauto, VW4, von Tony Brooks.
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