Rund um die Uhr rasen – Konzentration auf der Rennstrecke


WĂ€hrend in unseren Breitengraden die Zahl der Oldtimer-Events rĂŒcklĂ€ufig wird und viele Klassiker in Winterpause gehen, fĂ€hrt man im Sunshine State Florida noch einmal richtig auf.

Vom 12.-15. November werden auf der Strecke des Daytona International Speedway die „Classic 24 Hour“ durchgefĂŒhrt. Stolze 174 historische Rennwagen und 3000 Fahrer und Copiloten haben sich angekĂŒndigt aus 15 verschiedenen Nationen und vier Kontinenten.
„Selbst unsere kĂŒhnsten Erwartungen wurden mit diesem Zuspruch fĂŒr die zweite Veranstaltung dieser Art in Daytona bei weitem ĂŒbertroffen“, kommentierte HSR PrĂ€sident David Hinton. „Das Kaliber der Rennwagen und die spannende Mischung der legendĂ€ren Stars hat uns selbst beeindruckt.“
Als Fahrer der Classic 24 Hour von 2015 stehen Jochen Mass, Bobby Rahal, Danny Sullivan, Gijs Van Lennep, Jurgen Barth, Andy Wallace, Elliott Forbes-Robinson, Eric Curran, Leh Keen, Scott Sharp, Jim Pace, Gunnar Jeanette, Dieter Quester, Didier Andre, Jean Marc Gounon, Jules Gounon, Zak Brown, Richard Dean, Jeff Zwart, Cooper MacNeil, Shane Lewis und Jack Baldwin (u.a.) auf der GĂ€steliste.
In diesem Jahr wird es sechs zeitlich geordnete Renngruppen geben, die in einer Rotation die kompletten 24 Stunden durchfahren werden. Innerhalb der Renngruppen wird es verschiedene Klassen geben, die jeweils vier Mal auf den Recatrack zurĂŒckkehren.
Gruppe A wird Fahrzeuge beinhalten von 1960 bis 1970 wie Ford GT40, Lola T70, Chevron B8, Ferrari 365 GTB, Lotus Elan oder auch Alfa Romeo GT Junior.
Gruppe B (1973 – 1982) kommt mit etwas mehr Turbo daher wie beispielsweise Porsche 935s oder BMW CSLs und diverse Porsche 911 RSRs.
Gruppe C (1983 – 1993) Porsche 962, Jaguar XJR-5 und Jaguar XJR-7 und ein Aston Martin AMR-1, der schon in Le Mans dabei war, stehen hier am Start.
Gruppe D (1994 – 2002) beinhaltet die Highlights Riley und Scott MK III und Daytona Prototypen, Lola B2K, GT Porsches, Corvettes und Vipers. Neuling ist ein Saleen S7R GT1.
Gruppe E (2003-2012) Hier bekommen Prototypen, die Daytona zu ihrer Zeit nicht fahren durften, die Chance fĂŒr den großen Auftritt, z.B. Audi R8, Pescarolo 01 LMP, Porsche RS Spyder.
Gruppe F – HSR Fahrzeuge, die bei den ersten Classic 24 Hour Daytona die spannendsten dicht auf dichten Rennen lieferten, ein Mix aus sechs verschiedenen Dekaden – der Älteste ist der 1962 Lotus Super 7.