Oldtimer von Peking nach Paris


Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und die Teilnehmer zu kommenden Peking Paris Motor Challenge stehen praktisch auf dem Gas-Pedal.

Am 12. Juni kreuzen 110 Teams in historischen Fahrzeugen die Startline an der Großen Chinesischen Mauer bei Peking. Vor ihnen liegen 8500 Meilen, die WĂŒste Gobi in Mongolien, Russland und Weißrussland, bevor Europa endlich erreicht wird. In Paris werden die Teams am 17. Juli erwartet. Noch nie nahmen so viele Teams am Wettbewerb teil wie in diesem Jahr. Auf 50 Vorkriegswagen und 60 Klassiker vor Baujahr 1977 wartet ein großes, aber anstrengendes Abenteuer.
NatĂŒrlich werden sich alle Augen wĂ€rend der rund vier Wochen auf den Ă€ltesten Teilnehmer des Events, den 84jĂ€hrigen Australier Gerry Crown richten, der in seinem 1974 Leyland P74 an den Start geht und bereits vor drei Jahren den Klassensieg eingefahren hatte.

 

Classics winner, 1973 Leyland P76
In der Vintageant Klasse, gibt es eine FĂŒlle von Vorkriegs-US-Cars, die sich auf die Spuren der Sieger aus den Jahren 2010 und 2013 des Chevrolet Fangio CoupĂ©s, als Phil Garratt und Kieron Brown die TrophĂ€e abrĂ€umten, machen. 40 CoupĂ©s sind gemeldet und wollen die Spitze der Rangliste fest in den Griff bekommen.
Endurance Rally Verband Rally Direktor Fred Gallagher sagte: „Die Teilnehmerliste enthĂ€lt ĂŒber 30 verschiedene Automobilhersteller und Wettbewerber aus 24 verschiedenen LĂ€ndern. Dies ist ein wirklich globales Ereignis, das sowohl Auto und Besatzung an die Grenze in Frage stellt. Einige unserer Wettbewerber sind bekennende Adrenalin-Junkies, wĂ€hrend die Neuankömmlinge eine Mischung von Menschen die diese Mammut-Reise als Charity-Projekt betreiben oder sich einen Lebenstraum erfĂŒllen oder an ihr Limit zu kommen. Wir haben MĂ€nner und Frauen, VĂ€ter und Töchter, Freunde und Kollegen, die teilnehmen, die normalerweise ihre Tage ganz anders verbringen. Die Berufe reichen von Studenten, Rentnern, CEOs, Fischer, Landwirte bis zum Rocket Scientist. Aber nichts davon wird wichtig, wenn wir die Startlinie ĂŒberqueren. Dann gilt nur noch eines: in 35 Tage Paris zu erreichen.“