KitzbĂŒheler Alpenrallye – Die anspruchsvolle Oldtimer-Tour


Atemberaubende Ausblicke auf weite TĂ€ler und schneebedeckte Alpengipfel – so prĂ€sentierte sich die KitzbĂŒheler Alpenrallye 2016.

Die Zillertal-Runde fĂŒhrte die 187 Klassiker der Baujahre 1923 bis 1975 ĂŒber den Pass Thurn, Gerlospass, Achensee und Unterinntal.
Abenteuer pur folgte auf der Zillertaler Höhenstraße: eine einspurige, fordernde Bergstrecke, die vor allem den Teams der Vorkriegsklassiker alles abverlangte.
Entspannend und landschaftlich besonders reizvoll war die Tour, die mehrfach zwischen Tirol und den angrenzenden bayrischen Alpenvorland wechselte. Mit dabei waren auch Fahrzeuge von Volkswagen Classic und der Volkswagen Gruppe. Darunter ein Theo Decker KĂ€fer, der brasilianische Volkswagen SP2, ein Salzburg Renn-KĂ€fer und außerhalb der Wertung der Volkswagen XL1.ZuverlĂ€ssig dĂŒsten die Klassiker an drei Tagen durch die Bergwelt um den legendĂ€ren Urlaubsort.
Prominente Namen gehören zu jeder KitzbĂŒheler Alpenrallye. Im Jahr 2016 steuerte ARD-Anchorman „Mr. Tagesschau“ Jan Hofer einen Austin-Healy 3000 ĂŒber Berg und Tal. Serien-Star Jan Hartmann und Frau Julia brachten einen DKW F93 aus dem Jahr 1956 heil ins Ziel. FotokĂŒnstler und Skirennfahrer Hubertus von Hohenlohe war begeistert vom Bentley R-Type Continental und sprach gar vom Suchtpotential, das dieser Wagen auf ihn ausĂŒbt. NatĂŒrlich ist auch der Alpenrallye-EhrenprĂ€sident Hans-Joachim „Strietzel“ Stuck immer dabei. In diesem Jahr steuerte er einen Volkswagen Karman Ghia TC 145. Rallye-Weltmeister Sebastian Ogier gab am Samstag dem VW-KĂ€fr Salzburg die Sporen auf der Kufstein-Runde.
Den Gesamtsieg holten sich dieses Jahr Burkhart MĂŒller und Fabian Mohr aus RĂŒlzheim (D) auf Mercedes-Benz 250 SL Pagode (Bj. 1967), die nach 2014 zum zweiten Mal in KitzbĂŒhel triumphierten.
Wie im Vorjahr mussten sich die Memmingers aus GrĂŒnwald (D) in der Sportwertung knapp geschlagen geben: Schorsch Memminger mit Beifahrer Christoph Wellmann (1951er BrezelkĂ€fer) landete vor Georg Memminger mit Copilot Claudio Zimmermann auf VW KĂ€fer Cabrio (1951). FĂŒr die Tiroler Vorjahrssieger Helmut Lorenzoni und Mike Angermann (Porsche 911 Targa) reichte es diesmal nur fĂŒr Rang zehn – der Traum von der Titelverteidigung war schon nach dem Prolog ausgetrĂ€umt. Auch den Bergsieg der Alpenrallye 2016 und damit den begehrte Sepp-Greger-Bergpokal sicherten sich die Gesamtsieger MĂŒller/Mohr.
Am Ziel waren sich alle einig: Dabei sein ist alles.