Peking Paris – Australische Oldtimer siegten


Durchhaltevermögen und Teamgeist sind die Kennzeichen der Siegerteams der diesjÀhrigen Challenge Peking Paris.

Bruce and Harry Washington Europe

Bruce und Harry Washington aus Neuseeland nahmen den Gesamtpreis fĂŒr ihre Leistung in der Kategorie der Vintage-Klasse entgegen Vater und Sohn hatten die harte Strecke in ihrem 1929 Chrysler 75 Roadster gemanagt. Auch der zweite Siegerplatz in der Kategorie Classic ging ans andere Ende der Welt: Mark Pickering und Dave Boddy siegten im 1973 Dutsun 240Z.
FĂŒr Bruce Washington war die Peking Paris Rallye nichts Neues. Er war bereits drei Mal dabei, bevor er nun mit seinem Sohn gestartet war. Harry Washington war außer sich vor Freude: „In jedem Land war es, als wĂŒrde man an einer eigenen Rallye teilnehmen. Kaum hatte man die Grenze passiert war es ein neues Abenteuer und man wusste nicht, was auf einen zukommt. Ich bin so stolz auf meinen Vater. Jederzeit wĂŒrde ich wieder starten. Am liebsten sofort.“ Neben dem ersten Platz wurde Bruce Washington auch ausgezeichnet mit dem Philip Young Cup, der dem jĂŒngsten teilnehmenden Novizen verliehen wird.
Auch die Zweitplatzierten waren keine Neulinge. Den Preis „Against all Ods“ bekamen David und Jo Roberts mit ihrem 1954 Sunbeam Alpine. Sie hatten trotz stĂ€ndiger technischer Probleme bis zum Schluss durchgehalten und ihr Fahrzeug unterwegs immer wieder selbst repariert.
ERA Rallye Direktor Fred Gallagher meinte: „Der erste Sieger der Peking Paris Rallye, Prinz Borghese, sagte einmal: Es ist die unglaublichste Fahrt ĂŒberhaupt. Und ich denke, dass ihm hier alle Teilnehmer Recht geben werden.“
107 Teams waren Anfang des Monats in Peking bei der Großen Mauer gestartet. Die Teilnehmer reisten durch elf LĂ€nder, einschließlich der Mongolei, der WĂŒste Gobi, Russland und Weißrussland um Europa zu erreichen. Das Ziel war das Zentrum von Paris. Die nĂ€chste Peking Paris Rallye wird im Juni 2019 stattfinden und soll ĂŒber Kasachstan, Aserbaidschan, TĂŒrkei und Griechenland nach Paris fĂŒhren.
www.endurorally.com

Fotos: Gerard Brown