Rallye – Herausfordernde Berge


Der weltbekannte Skiort Cortina d’Ampezzo stand im Mittelpunkt der Rallye-Veranstaltung Coppa d’Oro delle Dolomiti. Vier Tage lang erkundeten Oldtimer-Piloten u8nd ihre Beifahrer die beeindruckenden Naturlandschaften.

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Adrenalin pur hieß es fĂŒr manchen Fahrer bei den ZeitprĂŒfungen. Klassiker der Baujahre 1919 bis 1961 konnten an der internationalen Veranstaltung teilnehmen. Fahrzeuge zwischen 1962 bis 1965 konnten auch mitfahren, wenn sie von besonderer historischer Bedeutung sind.
Teilnehmer aus zwölf LĂ€ndern waren dabei, als die Route 2016 erstmals ins benachbarte Österreich nach Lienz fĂŒhrte. Die 500 Kilometer lange Strecke fĂŒhrte durch Veneto, Trentino, Alto Adige nach Lienz in der ersten Etappe. Von Cortina aus startete die Nachtrunde ĂŒber den Valparola Pass. WĂ€hrend der zweiten Etappe fuhren die Teams ĂŒber den atemberaubenden Giau Pass nach Longarone und Belluno.
Alfa Romeo schickte als Presenting Sponsor einen historischen Giulia TI Super, Baujahr 1963 auf die Tour, der aus der FCA Heritage Collection stammte. Das erfahrene Team Giovanni Moceri and Daniele Bonetti, die diesen Wagen durch die Lande steuerten, wurde auch zum Sieger erklÀrt. Ihnen folgte Luca Patron und Massimo Raimondi mit einem 1933 Mg Supercharger. Auf dem dritten Platz landete Leonardo Fabbri mit Vincenzo Bertieri und ihrer 1961 Volvo Amazon 122.
„Jetzt bin ich aber froh, dass ich die Coppa d’Oro delle Dolomiti – nach meinen beiden vorangegangenen Siegen mit Porsche Speedster und BMW 328 – auch endlich einmal mit einem italienischen Wagen gewinnen konnte“, freute sich der Italiener Giovanni Moceri. „FĂŒr mich ist das schon von Bedeutung, denn diesen Wagen fahre ich sonst nicht und durfte ihn steuern, weil mein eigener Oldtimer bei einer vorangegangenen Veranstaltung Schaden genommen hat.“