Auktion – Gute-Laune-Motorad von Steve McQueen


Als Steve McQueen starb (1980), war seine Motorradsammlung zu einer beeindruckenden GrĂ¶ĂŸe von rund 100 Maschinen angewachsen. Jetzt wird wieder eines seiner MotorrĂ€der versteigert. Bei Mecum steht eine unrestaurierte Harley Davidson WDL von 1938 am 23. November auf dem Block .

„Es ist ein gewaltiger Unterschied, ob Steve McQueen als Vorbesitzer eine Maschine persönlich gefahren hat oder nicht“, erklĂ€rt Dana Mecum. Eine Anspielung auf die emotionale Verbindung, die der Hollywoodschauspieler zu seinen MotorrĂ€dern hatte. Denn wenn er Motorrad fuhr, ging es McQueen gut, obwohl er mit starken Stimmungsschwankungen kĂ€mpfte. „Zu Hause gammelte McQueen herum, mit seinen Bierdosen und MotorrĂ€dern, mit seinen Gewehren, seinen hĂ€sslichen Hunden und noch hĂ€sslicheren Aufpassern – und vor allem – seinen Stimmungen,“ beschrieb McQueen-Biograf Christopher Sandford den Schauspieler. Buchautor Sandford zitiert Steve McQueen selbst: „Jedes Mal, wenn die Welt um mich herum nur noch schlecht ist, denke ich an Leute da draußen, die eine gute Zeit auf dem Motorrad haben. Das gibt mir eine andere Perspektive.“

 

In Anaheim wird nun die Harley, die 1984 bei der Auflösung des Nachlasses im Imperial Palace Hotel Las Vegas verkauft worden war, erneut versteigert. Die seltene Solo Sport Edition, die in silber-blau lackiert ist, hat gerade einmal 21.000 Meilen auf dem ZĂ€hler. Mit dem Nachweis, dass die Harley wirklich Steve McQueen gehört hat, bekommt der neue EigentĂŒmer auch ein Baumwolltuch, in das McQueen persönliche GegenstĂ€nde eingerollt und in der Werkzeugbox verstaut hatte.
www. mecumauction.com