Auto e Moto d’Epoca: Oldtimer, E-MobilitĂ€t & Auktion


Die Geschichte der Auto e Moto d’Epoca begann vor rund 30 Jahren. Damals steckte das Thema Oldtimer noch ein wenig in den Kinderschuhen. Doch wer zur Auto e Moto d’Epoca nach Italien fĂ€hrt hat auch heute ein Faible fĂŒr die italienische Lebensart und genießt neben einem Messebesuch die Vorteile der Region und die Gastlichkeit. Neben dem Shopping von Automobil/Oldtimer-Teilen wird man auch immer fĂŒndig bei weiteren Teilen der Ausstattung und ein herrlicher Bummel durch die Altstadt gelingt auch noch nach einem strengen Messetag mit handeln, begreifen und einpacken von Ersatzteilen.

Mit den Jahren wuchs und wuchs die Messe und auch an ihr ging der Zwang zur Modernisierung nicht vorbei und so sah man in diesem Jahr mehr und mehr moderne Fahrzeuge und E-MobilitÀt an allen Ecken und Enden. Soll sich jetzt der Oldtimer-Liebhaber zum kompletten Automobil-Liebhaber wandeln?

Die Messe selbst beschreibt es wie folgt: „Auf der Messe in Padua tauchen die Besucher ganz in diese Vergangenheit ein, erleben die Gegenwart aus nĂ€chster NĂ€he und können zugleich einen Blick in die Zukunft dieser einzigartigen Welt werfen.“ So bekam der einst grĂ¶ĂŸten Oldtimer-Markt sĂŒdlich der Alpen modernen Zuwachs durch die Automobilhersteller. Sehenswert war die Ausstellung, die die Rennstrecke Autodrom di Monza auf die Beine gestellt hatte mit einem Dutzend historischer Formel-1-Rennwagen, die die Vielfalt und Entwicklung vom frĂŒhen Bugatti bis zu Schumachers leistungsstarkem Ferrari F1-2000 zeigte. Die Zahl der Zuschauer wird fĂŒr das Jahr 2017 vom Veranstalter mit 115.000 angegeben.

Neu in diesem Jahr war die Auktion von Bonhams. Das Auktionshaus erzielte einen Gesamtumsatz von drei Millionen Euro. Im Angebot waren 61 Fahrzeuge. Dabei war auch ein Mercedes-Benz 300 SL Roadster Baujahr 1957, der allein 897.000 Euro ausmachte. Zweit teuerster verkaufter Oldtimer war der 1960er Maserati 3500 GT Spyder, einer von nur 242, den Vignale je geschaffen hat und der nach einem lĂ€ngeren Hin- und-Herbieten fĂŒr den Zuschlag von € 638.250 an den Bieter ging. Ein Porsche 911 S wechselte fĂŒr 97.500 Euro den Besitzer (geschĂ€tzt war er zu Beginn fĂŒr 110.000 bis 130.000 Euro). GĂŒnstigstes Modell war fĂŒr 3220 Euro ein Dodgem Autoscooter von 1950. Eine BMW Isetta von 1960 erzielte 18.400 Euro.

Weitere Top-VerkĂ€ufe: – 1948 Delahaye 135M Cabriolet mit €184.000, 1973 Jaguar E-Type Series 3 V12 Roadster mit €94.300, 1961 Alfa Romeo Giulietta Spider Veloce mit €66.700.