AutoClassica 2017: LegendÀre Maserati Oldtimer


WĂ€hrend der Milano AutoClassica, die am vergangenen Wochenende auf dem Rho Exhibition Centre, in Mailand stattfand, zeigte Maserati Classiche drei außergewöhnliche Klassiker auf seinem Stand.

Der A6GCS-53, direkt aus dem berĂŒhmten A6G.CS „monofaro“ entwickelt, war auch die Basis fĂŒr eines der aufregendsten CoupĂ©s dieser Zeit. Auf Anregung von Guglielmo Dei, Besitzer der berĂŒhmten Scuderia Centro Sud, bauten die Spezialisten von Pininfarina eine kompakte Berlinetta mit markanten ĂŒbergroßen RĂ€dern und großen, Ă€ußeren Auspuffrohren, die heute noch fĂŒr ihre aggressive Optik bekannt sind. Die Pininfarina Berlinetta, die auf dem Turiner Automobilsalon 1954 auf dem Stand der Karosserien vorgestellt wurde, stellte die Scheide zwischen Renn- und Straßenfahrzeugen dar. Nur 4 Autos dieses Modells wurden gebaut.

Der 1957 eingefĂŒhrte 3500 GT war Maseratis erstes „Serienfahrzeug“ und wurde auf dem Internationalen Automobilsalon in Genf in der von den Karossen von Touring entwickelten Version vorgestellt, die ein Ă€ußerst elegantes, raffiniertes klassisches CoupĂ© zeigte. Im Laufe der Jahre mit Scheibenbremsen, 5-Gang-Getriebe und indirektem Einspritzsystem aktualisiert, blieb das Modell in Produktion bis 1964 und mehr als 1.400 wurden wĂ€hrend seiner siebenjĂ€hrigen Produktionsdauer gebaut. Im Jahr 1959 folgte das von Vignale entworfene Cabrio-Version dem CoupĂ© zur Seite.

Der Bora debĂŒtierte 1971 auf dem Internationalen Automobilsalon in Genf: ein CoupĂ© mit einem Mittelmotor-Heckmotor, der den Ghibli als leistungsstĂ€rkstes Fahrzeug der Maserati-Reihe ablösen sollte. Seine VĂ€ter sind Giulio Alfieri und Giorgetto Giugiaro. Er wurde zunĂ€chst mit einem 4,7-Liter-90 ° -V8-Motor ausgestattet, dem zwei Jahre spĂ€ter der 4,9-Liter-Motor mit 330 PS folgte. Trotz seines Rennwagen-Temperaments, mit ausgezeichneter Beschleunigung und hoher Geschwindigkeit, hat der Bora sehr bequeme Fahreigenschaften dank der erstaunlichen ElastizitĂ€t seines Motors und des sehr ruhigen Innenraums.

Neben den drei klassischen Maserati-Modellen war ein neuer Ghibli GranLusso MY18 zu sehen, der das Konzept des Luxus in einer Sportlimousine neu interpretiert, indem er spezifische Außendetails unterstreicht und den Komfort fĂŒr Fahrer und Beifahrer verbessert. Dieser eleganteste Ausdruck des Ghibli verwendet exklusive Materialien und Besonderheiten in der feinsten Tradition der italienischen Handwerkskunst.