Baiersbronn Classic: Die Oldtimer-Rallye für Genießer


Kein anderer Ort der Welt ist wie dieser. Genießer geraten schon beim Klang des Namens Baiersbronn ins Schwärmen. Die Dichte der Sterne-Restaurants ist im Bezug auf die Zahl der Einwohner nirgendwo höher als in diesem beschaulichen Schwarzwaldort.

Im Herbst kommt zu dieser Spitzenposition eine weitere hinzu: die schönsten Oldtimer – und darunter manche wirklich exklusive Rarität – treffen sich hier zur Baiersbronn Classic.
Der Start zur Aufwärmrunde, Prolog, war vergangene Woche am Rosenplatz in Baiersbronn und lockte hunderte Zuschauer ins Ortszentrum. Bentleys, Aston Martin und Ferrari, Daimler, BMW und Mercedes-Benz zogen die bewundernden Blicke ebenso auf sich wie Volkswagen Käfer oder Ford.

 

 

Die landschaftliche Vielfalt zwischen den Weiten der Schwarzwaldhochstraße mit dem atemberaubenden Blick bis ins Elsaß, den kleinen Winzerorten in der sonnenverwöhnten Ortenau und den einsamen kleinen Straßen durch große Wälder sind ein Grund für viele Teilnehmer jedes Jahr dabei zu sein. Bei der Baiersbronn Classic ist aber neben dem Fahr-Genuss auf vielen stillen Seitenstraßen auch die Kulinarik wichtig. Ganz nebenbei reichen die Sterne-Häuser Barreis, Sackmann und Traube-Tonbach kleine Gaumenfreuden in die Fahrzeuge bei den Durchfahrtskontrollen.

Die sportliche Seite der Baiersbronn Classic sind die zahlreichen Wertungsprüfungen. Anspruchsvoll gesetzt und präzise durchgeführt sind die Gleichmäßigkeitsprüfungen für die Fahrer der Klassiker echte Herausforderungen – die allerdings allen Spaß machen.

In diesem Jahr fand die Veranstaltung zum 4. Mal statt. Sie wurde 2013 ins Leben gerufen in Erinnerung an die erste Motorsportveranstaltung Deutschlands nach dem Krieg. Die Baiersbronn Classic feierte in diesem Jahr auch ein Jubiläum: vor 70 Jahren fand das berühmte Ruhestein zum ersten Mal statt.
Mit einem großen Fest im Ortsteil Obertal erinnerten sich alle an diese historische Begebenheit, zu der damals 30.000 Zuschauer geeilt waren. Das Schwäbische Tagblatt schrieb damals: „Noch nie haben sich hier in so reichem Maße Benzingeruch und Schwarzwaldluft vermengt und die klösterliche Stille erlebte kaum einmal stundenlanges Motorengeknatter. …. auf alle Flle wird von jetzt ab der Ruhestein und damit die von Obertal bis zum Kurhaus hinaufführende acht Kilometer lange Strecke als Rennstrecke bekannt werden.“

Buchtipp: „Ruhestein-Bergrennen 1946“, SP-Verlag ISBN 987-3-9812106-0-6. Preis: 19,80 Euro

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