Benjafield 500


Ende November veranstaltete der weltberĂŒhmte Benjafield Racing Club das mit Spannung erwartete Benjafield 500-Event 2017 mit einem Starterfeld von 27 Oldtimern auf dem beeindruckenden Ascari Race Circuit in Spanien.

Das 500-Meilen-Rennen der Benjafields ist ein 500-Meilen-Rennen, das durch die Brooklands 500 Events von 1929 bis 1937 inspiriert wurde. In der Zeit war es ein Wettbewerb, bei dem sich alle möglichen Fahrzeuge den mĂ€chtigen Bentleys aus der Zeit stellen durften. Das Benjafield 500 Rennen folgt heute dem gleichen Regeln und zieht somit ein vielfĂ€ltiges Starterfeld an, darunter ein Talbot-Team Fahrzeug, das tatsĂ€chlich 1931 im ursprĂŒnglichen Brooklands 500 Rennen antrat.

Im Jahr 1928 grĂŒndete Dr. J. Dudley Benjafield den British Racing Drivers Club (BRDC) als Social Club fĂŒr britische Rennfahrer, um auch Rennfahrer aus Übersee willkommen zu heißen. Die erste Veranstaltung im Oktober 1929 war ein 500-Meilen-Rennen in Brooklands. Langsamere Fahrzeuge durften zuerst losfahren, dann fuhren die schnellere Fahrzeuge los. Aber alle mussten die 500 Meilen schneller als die anderen Wettkampfteilnehmer fahren. Daher wurde es als „das schnellste Rennen das die Welt je gesehen hat“ gezeichnet.

Der Benjafields Racing Club ist nach dem GrĂŒndungsmitglied der BRDC benannt und akzeptiert maximal 100 Mitglieder aus der ganzen Welt, die alle eine Leidenschaft fĂŒr Oldtimer-Bentleys, Rennen und die Nachfolge der Bentley Boys teilen. Der Club existiert, um den Ethos und den Geist des Oldtimerrennens zu bewahren und um einen Mythos rund um den Club zu bewahren. Man schweigt ĂŒber die Möglichkeit aus, wie man ein Mitglied werden kann.

Bei dem Brooklands Rennen war das Ziel, die 500-Meilen Ziellinie schneller als jedes andere Fahrzeug zu ĂŒberfahren, und dies ist auch das Ziel der modernen Version des Rennens. Die diesjĂ€hrige Veranstaltung steht fĂŒr das 80 JĂ€hrige JubilĂ€um seit des letzten Brookland 500-Meilen-Rennens und wie man es vielleicht von einem Club erwartet, war es dessen einziger Ethos, den Geist der berĂŒhmten Bentley Boys zu emulieren. Daher waren die meisten teilnehmenden klassichen Fahrzeuge Bentleys (21 von 27) einschließlich Jonathan Turners 1925er 3-Liter- „Nummer 10“ Werksteam Fahrzeug, das ursprĂŒnglich von Dr. Benjafield gefahren wurde.

WĂ€hrend der Geist des Racing Club von Benjafield tief in Spaß und Freundschaft verwurzelt ist, zeigt es sich, dass sobald eine Zielflagge im Rennsport in den Einsatz kommt, die Freundschaft hinten angestellt wird und jeder fĂŒr sich kĂ€mpft. Acht Stunden dauerte das Rennen in der spanischen Sonne. Den Sieg holten sich Robert Abrey und Julian Riley im 6 Âœ Liter Bentley. Der zweite Platz ging an Martin Overington und Eddie McGuire im Bentley Blower von 1929 und der dritte Platz an Matthew Abrey und Robert Fellowes im Bentley 3 4 Âœ von 1925.

Ein Highlight waren auch Jonathan Turner und Bert Degenaar im Bentley 3-Liter-Teamauto, das das Rennen bis zur Mittagspause ĂŒberzeugend fĂŒhrte.