Blecharbeiten – Anfertigung eines „Torpedo“ Hecks Teil 1


Um ein Torpedo Heck anzufertigen müssen vier gleich geformte Dreiecks-Teile hergestellt werden. Um die Wiederholbarkeit zu gewährleisten, sollte beim Umformen jeder Schritt nachvollziehbar durchgeführt werden.

 

 

Bei der Arbeit an der Rollenstreckmaschine bleibt ein etwa 2 cm breiter Rand stets unbearbeitet. Dieser Rand wird zuvor an der Stauchmaschine gleichmäßig gestaucht. Das Blech wird in einem regelmäßigen Abstand in die Stauchbacken geführt und gespannt. Es entsteht eine leichte Randwölbung.

Auf einem Sandsack wird das Blech mit einem Holzhammer soweit getrieben, dass die Grundwölbung bereits vorgeformt ist. Zwar sieht das Blech nun aus wie ein Nuss-Sack, doch dies läßt sich an der Rollenstreckmaschine glätten. Bevor es allerdings in der Rollenstreckmaschine geglättet wird, muss das Blech etwas zurückgebogen werden. Da die Wölbung ansonsten zu stark wird.

Bei mittlerer Spannung werden die Unebenheiten geglättet. Auch wenn die Rollenstreckmaschine ihrem Namen nach das Blech in der Regel streckt, wirkt sie in diesem Fall erst einmal stauchend, denn die Beulen werden durch den mittleren Druck zwischen den Rollen gestaucht. Bei der Rollenstreckmaschine redet man von drei Stufen: 1. Der leichten Stufe zum Glätten, der mittleren Stufe zum leichten Strecken und auch zum Stauchen von Unebenheiten und zuletzt als Stufe drei, bei der das Blech durch die starke Rollenspannung nur gestreckt wird.

Da es sich bei unserem Blech um ein dreieckiges Blech handelt, wird das Blech zirkelnd durch die Rollen geführt. Eine Hand hält eine Ecke und die breitere Fläche wird in kreisförmigen Bewegungen durch die Rollenstreckmaschine geführt.