Donington Historic Festival – LegendĂ€re Oldtimer im Rennen


Grids voller historisch bedeutender Autos – dafĂŒr ist Motorsport Racing Legends bekannt. Bei allen vier Rennserien gibt es historische Rennen, die reich an berĂŒhmten Fahrern und der Renngeschichte sind.

Die Rennserie „Pre War Cars“ von Motor Racing Legend ist fĂŒr alle Sportwagen, die vor 1941 gebaut wurden, geöffnet. Die Fahrzeuge mĂŒssen der ursprĂŒnglichen Serienspezifikation entsprechen, die in einer Straßenverkleidung mit FlĂŒgeln und Lichtern ausgefĂŒhrt wird.
Am Vorabend des Mad Jack Rennens beim Donington Historic Festival gab es ein ganz besonderes Auto – einen 1934 MG K3, der vom Besitzer Teifion Salisbury aus Bakewell pilotiert wurde.
Der 1087ccm MG war einer von drei MGs. Er fuhr nicht nur 1934 bei der Mille Miglia – er war auch im Jahr 1938 zum letzten Mal auf einem Rennen in Donington.
Fast 80 Jahre spĂ€ter kam der schnelle Oldtimer-Flitzer nun zurĂŒck nach Donington und nahm am Sonntag am 40-minĂŒtigen Mad-Jack-Rennen teil. Geehrt wird damit das Leben von Richard ‚Mad Jack‘ Shuttleworth – dem Gewinner des ersten Donington Grand Prix im Jahr 1935.
Die unglaublichen Geschichten der Veranstaltung enden damit aber noch nicht. Ein weiteres Fahrzeug mit einer bedeutenden Vergangenheit, das beim Vorkriegsrennen des Sonntags fuhr, war der Morgan 4/4 von Leigh Sebba und Cameron Cole. „FXD“ fuhr 1937 in Le Mans sowie 1938 in der Donington TT – vielleicht sogar neben dem oben erwĂ€hnten MG?
Dies sind nur zwei Oldtimer aus der beachtlichen Startgruppe der Vorkriegssportwagen, die am Sonntagmorgen beim Donington Historic Festival zusammentrafen.
Das Rennen wurde schließlich von Rudiger Friedrichs in seinem Alvis Firefly gewonnen. Gareth Burnet holte sich in seinem Alta Sports (einem von nur sechs gebauten) den dritten Platz. Gareth kaufte das Auto in Australien, bevor er es fĂŒr die Flying Scotsman Rallye vorbereitete, die er gerade vor einer Woche gewonnen hatte.