E-MobilitÀt historisch: Zele 1000


Mit diesem Modell, dem elektrisch betriebenen Zele, war Zagato im Jahr 1972 der Ölkrise einen Schritt voraus. Es war nicht gerade das, was man von Zagato gewohnt war – aber die GrĂŒnde fĂŒr den Vorstoß in ein neues Arbeitsfeld waren klar: gegen die luxuriösen italienischen GT-Wagen traten die gĂŒnstigeren Rivalen von Ford, Opel und Datsun auf dem Markt auf. Auf dem Genfer Automobilsalon sorgte das kleine knubbelige GefĂ€hrt jedenfalls fĂŒr Stirnrunzeln. Ein Jahr spĂ€ter – mit der Ölkrise – wurde das neue Projekt salonfĂ€hig. Der hier gezeigte Zele „1000“ hat seinen Namenszusatz aufgrund der Leistung seines Marelli-Elektromotors.

Mit einer Glasfaserkarosserie ĂŒber einem Stahlrahmenchassis wurde der Zele vom Fiat 500 und Fiat 124 abgeleitet und von vier 12-Volt-Batterien angetrieben. Wie hier zu sehen ist, werden die Batterien einfach aufgeladen, indem sie einfach ĂŒber einen Transformator direkt in die Hauptversorgung gesteckt werden. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 25 Meilen pro Stunde hat der Zele eine Reichweite von ungefĂ€hr 50 Meilen, wenn er richtig geladen wird.
Fotos: RM Sotheby’s