„Ferrari: Under the Skin“


Das Design Museum in London eröffnete die Sonderausstellung „Ferrari: Under the Skin“. Eine große Ausstellung ĂŒber die Geschichte und das Design von Ferrari. Sie feiert 70 Jahre kreative Entwicklung seit der EinfĂŒhrung des ersten Fahrzeugs im Jahr 1947. Gezeigt wird seltenes Material aus Privatsammlungen und bietet einen einzigartigen Einblick in die akribische und glamouröse Welt von Ferrari. Diese ehrgeizige Kollektion, die erstmals außerhalb des Museo Ferrari in Maranello prĂ€sentiert wird, vereint frĂŒhe Designmodelle, Zeichnungen, persönliche Briefe und ErinnerungsstĂŒcke sowie einige der berĂŒhmtesten Fahrzeuge, die die Straßen und Rennstrecken der Welt zierten. Zusammen bieten diese Artefakte und Originaldokumente eine noch nie dagewesene Studie ĂŒber Automobildesign.

Spezielle Displays beleuchten das Leben von Enzo Ferrari, das Design der Autos, die berĂŒhmte Kundschaft der Marke, ihre Rennleistung und die technischen Innovationen von heute.

Enzo Ferrari und ein kleines, aber engagiertes Team entschieden sich vor dem Hintergrund der Nachkriegs-Entbehrungen, ein Elite-Fahrzeug zu entwickeln, wĂ€hrend viele Hersteller kleine Fahrzeuge oder Roller produzierten. Der Eröffnungsabschnitt der Ausstellung zeigt die Geschichte von Enzo Ferrari und seinen unermĂŒdlichen Drang, das perfekte Fahrzeug fĂŒr die Rennstrecke und die Straße zu schaffen. Zu den wichtigsten Exponaten gehören der FĂŒhrerschein von Enzo Ferrari, Originalaufnahmen, die Originalzeichnungen und eine exakte Nachbildung des 125 S, dem allerersten Ferrari, der jemals gebaut wurde, sowie handgeschriebene Dokumente von Enzo Ferrari.
Die Ausstellung bietet einen Blick hinter die Kulissen der geheimnisvollen Welt des Autodesigns. Originale Handskizzen zeigen neben Hightech-Windkanalmodellen und wunderschön gearbeiteten frĂŒhen Holzmodellen einen Überblick ĂŒber den Herstellungsprozess und die Beziehung zwischen Form und Funktion. Die Ausstellung zeigt die verschiedenen Techniken, die in Ferraris Geschichte verwendet wurden, und wie Zeichnungen von skulpturalen Techniken in die endgĂŒltige Form des Fahrzeugs ĂŒbertragen werden. Ein original handgefertigtes Ton-Design-Modell des J50 im Maßstab
1: 1 ist ein Highlight der Ausstellung und bietet ebenfalls einen exklusiven Einblick in die Techniken der Fabrik. Die limitierte Edition J50 wurde in einer Auflage von nur 10 Autos exklusiv fĂŒr Japan hergestellt und feiert sein 50jĂ€hriges bestehen.

Die Ausstellung befasst sich auch mit der außergewöhnlichen Promi-Klientel von Ferrari. Es waren diese anspruchsvollen Kunden, die dazu beigetragen haben, Ferrari als die Marke zu etablieren, wie wir sie heute kennen. Zu den Notizen von Miles Davis gehören auch Archivfotos berĂŒhmter Kunden mit ihren Fahrzeugen, darunter Clint Eastwood, Sammy Davis Jr., Brigitte Bardot und Peter Sellers. Das HerzstĂŒck der Sektion ist ein 250 GT Cabriolet (1957), das einem der berĂŒhmtesten britischen Rennfahrer aller Zeiten gehörte – Peter Collins. Andere Fahrzeuge in dieser Abteilung sind ein F40 (1988) ein, der dem Schlagzeuger von Pink Floyd Nick Mason gehörte und 166 MM (1950), der frĂŒher von Gianni Agnelli (Gianni Agnelli), Fiat Vorstand, gefahren sind.

WettbewerbsfĂ€higer Rennsport, war von Anfang an bis heute das HerzstĂŒck von Ferrari. Zu den bisher unveröffentlichten Dokumenten aus der frĂŒhen Geschichte des Rennteams gehören z.B. Helme von Alberto Ascari, Mike Hawthorn, Michael Schumacher und Kimi RĂ€ikkönen. Der britische GP-Siegerpokal von 1952 und eine Auswahl berĂŒhmter RennanzĂŒge sind ebenfalls zu sehen. Die Entwicklung des Rennwagendesigns wird durch den Ferrari 500 F2 (1952) dargestellt, den Alberto Ascari 1952 und 1953 zum Sieg bei der Formel 1-Meisterschaft fuhr, und der Meisterschaftswagen Ferrari F1-2000 (2000), der von Michael Schumacher gefahrenen wurde.

Die Ausstellung endet mit einem Blick auf Ferrari von Heute. Ein LaFerrari Aperta, im Besitz von Gordon Ramsay ist der bis heute technologisch fortschrittlichste Ferrari, bestÀtigt die stetige Innovation des Unternehmens. Dieses Hybridfahrzeug wird von Konzeptskizzen und einer eingehenden Betrachtung des Motors begleitet.