Fiat 500 Forever Young – Trip in die „Swinging Sixties“


Zweite Station der Internet-Tour des legendĂ€ren Fiat 500 (www.500foreveryoung.fiatpress.com) ist der Piccadilly Circus der 1960er Jahre. In der britischen Metropole trifft der historische Fiat 500 berĂŒhmte Zeitgenossen wie die Beatles, James Bond und Fußballer George Best. Die Multimedia Kampagne zum 60. Geburtstag der Automobil-Ikone bietet amĂŒsante und informative Einblicke in die Ära, als der Fiat 500 sich aufmachte, von Italien aus die Welt zu erobern.

Nach dem Start im Turin der 1950er Jahre, im BĂŒro von Konstrukteur Dante Giacosa, erreicht die italienische Automobil-Ikone nun das London der „Swinging Sixties“. Auf dem Piccadilly Circus trifft der „Nuova Cinquecento“ in den 1960ern berĂŒhmte Zeitgenossen wie John Lennon und Paul McCartney, James-Bond-Darsteller Sean Connery oder Fußball-Legende Georg Best.

Fans des historischen Fiat 500 können die ersten beiden Stationen der Zeitreise im Internet erleben unter www.500foreveryoung.fiatpress.com. Besucher der Website können interaktiv die Entwicklungen von TechnoloÂŹgie und Gesellschaft ĂŒber die Jahrzehnte nachverfolgen. Sie können beispielsweise zeitgenössische Musik hören oder Fernsehsendungen verfolgen, inklusive prĂ€gnanter Fiat Werbespots aus der jeweiligen Ära. Ein Fotoalbum zeigt Szenen aus der betreffenden Epoche, zu denen zusĂ€tzlich schriftliche Dokumente zur Ansicht bereitstehen.

Die monatlich erweiterte Multimedia-Kampagne ist ein Teil der umfangreichen AktivitĂ€ten zum 60. Geburtstag des Fiat 500. Die Feierlichkeiten bieten darĂŒber hinaus eine bunte Mischung aus Aktionen zu Design, Mode, Kunst und Werbung. Der bis heute fast sechs Millionen Mal gebaute Fiat 500 schlĂ€gt dabei die BrĂŒcke aus dem Jahr 1957 in die Gegenwart, so wie er es schon immer getan hat. Als Trendsetter, der auch die gesellschaftliche Entwicklung maßgeblich beeinflusst hat, und Symbolfigur italienischen Stils. Der Fiat 500 geht auch ganz real auf eine ausgedehnte Tour durch die schönsten StĂ€dte Europas, um sich mit Fans der aktuellen Baureihe und Sammlern des zum Kult-Oldtimer gewordenen Urmodells zu treffen.

Auf dem Piccadilly Circus
Der historische Fiat 500 passt perfekt in die AtmosphĂ€re Londons, wie sie sich in den 1960er Jahren entwickelt hat. In der Eröffnungsszene steht ein flammrot lackierter Fiat 500 mitten auf dem Piccadilly Circus, eingerahmt von DenkmĂ€lern, GeschĂ€ften, Bussen, ZeitungsstĂ€nden und Neon-Reklame. Jeder dieser GegenstĂ€nde ist die virtuelle TĂŒr zu Texten, Fotos und Videos, die sich auf Mausklick öffnen. Sie fĂŒhren zurĂŒck in eine Zeit, als der Fiat 500 sich aufmachte, von Italien aus die Welt zu erobern. Ein Beispiel dafĂŒr ist ein Foto von 1962, aufgenommen auf der SĂŒdsee-Insel Tahiti – genau an dem Ort, an dem Marlon Brando im selben Jahr den legendĂ€ren Film „Meuterei auf der Bounty“ drehte.

Der Fiat 500 spielt an der Seite eines anderen Kinostars sogar eine Filmrolle. Als Jack Lemmon mit Regisseur Billy Wilder 1972 auf Ischia die Komödie „Avanti, avanti!“ drehte, verliebte er sich Hals ĂŒber Kopf in seinen „Schauspieler-Kollegen“. Nachdem er im Fiat 500 vor der Kamera ausgiebig ĂŒber die Insel gekurvt war, nahm er das sympathische italienische Automobil kurzerhand mit zurĂŒck nach Beverly Hills. Ebenfalls zu den prĂ€genden Filmen dieser Ära zĂ€hlt das Kriegsdrama „Und dennoch leben sie“, fĂŒr das Hauptdarstellerin Sophia Loren 1962 den Oscar erhielt. Eine fotografische Reise ins London der 1960er Jahre wĂ€re außerdem nicht komplett, ohne einen Hinweis auf Michelangelo Antonionis Meisterwerk „Blow Up“. In der Story um einen Modefotografen, der aus Versehen einen Mord dokumentiert, bildet „Swinging London“ den perfekten Rahmen.

In der englischen Hauptstadt trifft der „Nuova Cinquecento“ aber auch andere Designikonen, darunter die berĂŒhmte rote Telefonzelle. Hinter dem Symbol stecken Informationen ĂŒber die Entwicklung der Telekommunikation, startend in der Zeit, als FerngesprĂ€che noch ĂŒber eine Vermittlung gefĂŒhrt werden mussten. Beim Mausklick auf eine Neon-Reklame auf der Internet-Seite öffnet sich eine Dokumentation ĂŒber zeitgenössische Werbung, die in den 1960er Jahren den Sprung zum globalen Business bewĂ€ltigte.

Der Besucher der Internetseite wird außerdem mit den charakteristischen Doppeldecker-Bussen, den legendĂ€ren Taxis und dem unverwechselbaren Markenzeichen der U-Bahn ins London der 1960er Jahre entfĂŒhrt. Ein Passagierflugzeug symbolisiert die „Goldene Ära des Reisens“ in den 1960er und ‘70er Jahren. Es war eine dieser Boeings, die am 7. Februar 1964 vier Jungs aus Liverpool zum nach dem kurz zuvor ermordeten PrĂ€sidenten John F. Kennedy benannten New Yorker Flughafen brachte – der offizielle Startpunkt der „Beatlemania“. Auch der historische Fiat 500 nutzte das Flugzeug fĂŒr seine weltweite Erfolgstour, wie ein Foto von einer Verladung auf dem Flughafen Fiumicino in Rom zeigt.

An einer anderen Stelle der Internetseite dient in einem Schallplattenladen ein TV-GerĂ€t als Tor zum Videoarchiv von Fiat. Dort sind Werbefilme aus den 1960er und ‘70er Jahren zu sehen, als das Medium Fernsehen eine rasante Entwicklung zum weltweiten UnterhaltungsphĂ€nomen durchmachte. Die live ĂŒbertragene, erste Mondlandung von 1969 gilt als InitialzĂŒndung. Es ist nicht schwer, sich vorzustellen, wie der „Nuova Cinquecento“ in diese Szene passte. Wie die Jugend von London in dem italienischen Kleinwagen zwischen Piccadilly Circus und Carnaby Street pendelte, mit der Musik der Beatles und der Rolling Stones im Ohr das Leben genießend.

Der historische Fiat 500 im London des 21. Jahrhunderts
Britische Oldtimer-Fans lieben den historischen Fiat 500. So zahlte ein Sammler 2015 bei einer Versteigerung von Sotheby’s erstaunliche 17.920 Pfund – damals rund 25.000 Euro – fĂŒr einen gut erhaltenen „Nuova Cinquecento“ von 1965. Der InternethĂ€ndler Classic Driver rief sogar 40.000 Pfund fĂŒr ein von Oldtimer-Guru Graeme Hunt restauriertes Exemplar von 1959 auf – und fand innerhalb kĂŒrzester Zeit einen KĂ€ufer. Sogar der ehemalige britische Premierminister David Cameron besaß einen Fiat 500. Er verkaufte ihn fĂŒr 23.000 Pfund. Warum? Um sich einen anderen Fiat 500 zuzulegen . . .

Der Fiat 500 feiert den 60. Geburtstag auf der ganzen Welt. Aber vielleicht an keinem anderen Ort lĂ€sst er die Leidenschaft und die Leichtigkeit der „Swinging Sixties“ so authentisch aufleben wie in London. Auch hier bleibt der Fiat 500 fĂŒr immer jung.

Nach Turin und London steht bereits die dritte Station der virtuellen Zeitreise fĂŒr den Fiat 500 auf dem Programm. Die Story geht weiter.