FIVA World Rally 2018


„Die Routen! Was fĂŒr eine Freude zu fahren!“ so schwĂ€rmte – wird berichtet wird – einer der deutschen Teilnehmer der FIVA World Rally 2018. Die viertĂ€gige Veranstaltung fĂŒhrte ĂŒber 450 Kilometer in der dramatischen Landschaft des lĂ€ndlichen Mid Wales stattfand. Die jĂ€hrliche Veranstaltung steht allen offen, die ein Oldtimer haben und nicht nur Mitgliedern der FIVA (Internationaler Verband der historischen Fahrzeuge). Der Standort wechselt von Jahr zu Jahr und die Tour durch Mid Wales war ein großer Erfolg, an dem 25 Mannschaften teilnahmen. Darunter waren sogar zwei Teams aus Japan, vier aus Argentinien, zwei aus der Slowakei, eines aus der Tschechischen Republik und sechs aus Deutschland.

Viele der GĂ€ste waren erstmals in Wales und waren derart begeistert, dass schon bald PlĂ€ne fĂŒr eine RĂŒckkehr geschmiedet wurden. „Beim Fahren“, schildert Carl-Michael Emer aus Deutschland, „versteht man sofort die Faszination der Waliser fĂŒr den Rallye-Sport, denn das Terrain bietet so viele Möglichkeiten. Die meisten FIVA Rallye-Routen folgten kleinen – sogar winzigen – Straßen, manchmal gerade breit genug, um ein Auto passieren zu lassen. Obwohl die Rallye als „touristisches Ereignis“ ausgeschrieben war, war das Fahren anspruchsvoll, mit engen Kurven, blinden Kurven, steilen Auf- und Abfahrten (bis zu 25%) – aber wir wurden immer mit atemberaubenden Aussichten in einer sich stĂ€ndig verĂ€ndernden Landschaft belohnt. Es ist leicht zu verstehen, welche Zuneigung die Veranstalter fĂŒr diese Region haben.“

WĂ€hrend der vier Rallyetage (28. August bis 1. September 2018) war der zentrale StĂŒtzpunkt im Metropole Hotel in Llandrindod Wells. Der 5000 Einwohner große Kurort wird das oft als die spirituelle Heimat der Welsh Rallyes angesehen. Ein detailliertes Roadbook fĂŒhrte die Teilnehmer von Kurve zu und Kurve. Aber es gab auch eine entspannte Pause vom Fahren: die Teams unternahmen eine Dampfzugfahrt von der Devil’s Bridge nach Aberystwyth.