Goodings Auktion: Viele Ferraris und eine Isetta


Mit Spannung werden die Auktionen erwartet bei Pebble Beach. Gooding lockt die Bieter mit drei erstklassigen Ferraris und dem womöglich teuersten Alfa Romeo aller Zeiten.

Am 17. Und 18. August – passgenau zum zehnjĂ€hrigen JubilĂ€um des feinen Auktionshauses – steht der Fokus auf Rennwagen. David Gooding, GrĂŒnder und PrĂ€sident: „Wir sind aufgeregt und begeistert, dass wir zum zehnten JubilĂ€um in Pebble Beach solche besonderen Fahrzeuge prĂ€sentieren können. Es sind historische Zeugen des Wettbewerbs.“
Hohe Erwartungen werden auf den 1957 Ferrari 250 GT ‘Tour de France’ 14-Louver Berlinetta gesetzt. Er soll zwischen 9 und 11 Millionen US-Dollar liegen. Er ist eines von neun gebauten Exemplaren, von denen nur acht erhalten blieben. Das Aluminium-Leichtgewicht (Design Scaglietti) kann auch auf ansehnliche Erfolge bei der Mille Miglia 1957 und der Coppa Inter-Europa zurĂŒck blicken. In Pebble Beach ist er fast ein bisschen zu Hause, denn er bekam 2010 den Klassensieg beim Pebble Beach Concours d’Elegance.

Dieser 1955 Ferrari 250 GT Berlinetta Competizione (6.5 bis 7.5 Mio US-Dollar) kennzeichnet den Übergang zwischen den 250 MM Competition Berlinettas und den 250 GT Tour de France. Als Neuwagen kaufte sich Scuderia Ferrari Pilot Alfonso de Portago den Wagen mit der Ganzkörper-Aluminium-Karosserie von Pinin Farina Berlinetta Competizione auf dem neuen 250 GT Chassis. Der Wagen hat bereits mehr als zehn Mal bei der Mille Miglia teilgenommen.

Dieser Ferrari F40 LM von 1990 hat einen SchĂ€tzpreis von 2 bis 2,5 Millionen US-Dollar. BerĂŒhmte Rennfahrer wie Hurley Haywood, Jacques Laffite und Jean-Pierre Jabouille brachten ihm die eine oder andere SiegertrophĂ€e ein.

Nicht gĂŒnstiger ist ein 1956 Maserati 150S, einer der ersten Vierzylinder-Sportwagen, die von Maserati gebaut worden sind. Der preis soll zwischen 2.25 und 3. Mio US-Dollar liegen. Es wurden nur 27 Exemplare gebaut.

Der 1964 Shelby 289 Cobra Competition Roadster (SchĂ€tzpreis 2 – 2.5 Mio US-Dollar) wurde seinerzeit von Tom Payne, einem Ford HĂ€nlder gefahren, der den Beinamen ‚Gentleman‘ trug, weil er immer zu spĂ€t kam und ihm auf Grund der Zeitknappheit nichts anderes ĂŒbrig blieb, als mit Hemd, Kravatte und Jacket zu fahren. Bald wurde das zu seinem Image und machte den Wagen mit seiner schönen Geschichte zu einem beliebten ErzĂ€hl-Objekt in zahlreichen amerikanischen Magazinen, deren Titelblatt er zierte..

Als Vertreter der Formel 1 Rennwagen steht der 1966 AAR Gurney-Weslake Eagle Mk 1 (Preis nur auf Anfrage) auf dem Auktionsplan. Mit Dan Guerney am Steuer gewann der Wagen 1967 nach Jahrzehnten als erster Eagle und erster amerikanischer Wagen das Brands Hatch Race of Champions. Der Wagen ist einer von vier gebauten Eagle Mk 1s und öffnet mit seinen FIA Papieren den Zugang zu vielen historischen Rennveranstaltungen.

Insgesamt kommen 22 Ferraris zum Aufruf. GĂŒnstigster Wagen im 124 Fahrzeuge großen Angebot ist eine BMW Isetta 300 von 1959 mit einem SchĂ€tzpreis von 30,000 – 40,000 Dollar. Ein 1956 DKW Schnellaster Kastenwagen 3=6 wird fĂŒr 175,000 – 200,000 zum Aufruf kommen.

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