Gran Premio Nuvolari – Schöner als die Mille …


FĂŒr viele Oldtimer-Begeisterte ist die Gran Premio Nuvolari noch schöner, als die wohl bekannteste Rallye der Welt, die Mille Miglia. Weniger Rummel, mehr auf die Fahrer eingestellt, findet die Gran Premio Nuvolari 2016 schon zum 26. Mal statt.

310 Klassiker sind am Start, wenn es in der kommenden Woche los geht. Wer schon immer einmal das italienische Automobil-Fieber live erleben wollte: die Gelegenheit ist gĂŒnstig. Am Freitag 16. September geht es los. Eröffnet wird mit dem Schwenken der Dreifarben-Fahne ĂŒber dem ersten Fahrzeug um 11 Uhr auf der Piazza Sordello in Mantova (italienische Kultur-Hauptstadt 2016). Das GleichmĂ€ĂŸigkeits-Rennen fĂŒr Oldtimer wird nach den Normen der F.I.A., F.I.V.A. und A.C.I. Sport durchgefĂŒhrt. Die Gran Premio Nuvolari wird von Mantova Corse in Zusammenarbeit mit dem Automobil Club Mantova und dem Tazio Nuvolari Museum organisiert. Es wird eine echte Herausforderung fĂŒr die besten Fahrer aus der ganzen Welt sein; die Konkurrenten werden einige der angesehensten historischen Fahrzeuge fahren. Diese Veranstaltung ist dennich ein Zeit-Wettkampf, dessen Sieger nach 1050 Kilometer, 90 chronometrischen Tests und fĂŒnf Durchschnitttests ausgezeichnet wird.

 

Reportage Nuvolari BER 3237

 

Der Beginn der Gran Premio Nuvolari
Nachdem Tazio Nuvolari am 11. August 1953 in Mantova starb, war die Betroffenheit so groß, dass die Veranstalter der Mille Miglia das nĂ€chste Jahr den Verstorbenen ehren wollten. Die Veranstalter hatten eine Runde beim letzten Teil des Rennens von Brescia geplant; diese Runde fĂŒhrte durch die Straßen zwischen Cremona, Mantova und Brescia. Der Pilot, der das schnellste Rennen auf dieser Strecke fuhr, sollte Sieger des Gran Premio Nuvolari sein. Hier beginnt die Geschichte: der erste Sieger war der berĂŒhmte Alberto Ascari auf einem Lancia, und im Jahr 1955 siegte Stirling Moss auf einem Mercedes. Im nĂ€chsten Jahr errang Eugenio Castellotti ein unglaublichen Sieg mit einer Ferrari im strömenden Regen erringt hat. In 1957 fand die letzte Edition statt, die vom „Eichhörnchen der Ardennen“ Olivier Gendebien mit einem Ferrari 250GT gewonnden wurde. Er hat der ungeschlagene Rekord auf der Strecke Cemona-Mantova-Brescia mit der Zeit 39’43“ und dem Durchschnitt von 199 km/h vorgelegt.

Die Strecke
Erste Etappe – Freitag den 16. September, von Mantova bis Forte dei Marmi.
Die Teilnehmer am Gran Premio Nuvolari starten um 11 Uhr von Piazza Sordello bis zum Viale Te zu den sportlichen und technischen ÜberprĂŒfungen. Danach erreichen sie die Autorennbahnen in San Martino del Lago und „Riccardo Paletti“ in Varano, bevor sie sich mit den Kehren des Cisa Passes auseinandersetzten. Die Autos werden in Carrara durchfahren und am Abend wird in Forte dei Marmi, bei „La Capannina di Franceschi“, eine fĂŒr die Teilnehmer organisierte Strand-Party stattfinden.
Zweiten Etappe – Samstag den 17. September, von Forte dei Marmi bis Rimini.
Nach Forte dei Marmi werden die Oldtimer des Gran Premio Nuvolari durch Lucca fahren und dann nach Pisa, ĂŒber Piazza dei Miracoli und weiter nach Siena auf der Piazza del Campo. Man wird weiter ĂŒber Arezzo, CittĂ  di Castello und Urbino bis zum Ziel in Rimini fahren. In „Grand Hotel“ in Rimini erwartet die Teilnehmer ein offizieller Galaabend zu Ehren von Tazio Nuvolari.
Dritte und letzte Etappe – Donnerstag 17. September, von Rimini bis zum Ziel in Mantova.
Von Rimini fahren die Rennfahrer Richtung Meldola, Cesena und ForlĂŹ weiter. Im Imola erreichen sie die Internationale Autorennbahn Enzo und Dino Ferrari. Wenn die Teilnehmer in Ferrara ankommen werden, werden sie den Aristoteo Ring in Angriff nehmen. Weiter fahren sie zum Ziel in Mantova. Die Zielflagge wird die Ankunft des ersten Fahrzeugs auf der Ankunftslinie der Piazza Sordello nach 1050 Kilometern, 90 chronometrische Tests und fĂŒnf Durchschnitttests markieren.

www.gpnuvolari.it

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