Grand Prix Caracciola – Viele WertungsprĂŒfungen & Traumstrecken


Bei herrlichem Sonnenschein wurde der Grand Prix Caracciola eine ganz besondere Alpenrallye. Über 80 Teilnehmer mit Ihren Automobilen der Baujahre 1923-1973 waren in Prien am Chiemsee am Start zum „Großen Preis von Prien am Chiemsee“ – einem 1,1km Stadtkurs, der mehrmals durchfahren werden musste. Diese PrĂŒfung lag am Ende des 52km langen Chiemsee-Prologs.

 

 

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Der Stadt Grand Prix dauerte zwei Stunden, auch wenn es fĂŒr die rund 1000 Zuschauer gerne lĂ€nger hĂ€tte werden können. Bei der diesjĂ€hrigen, zweiten Cooperation mit der JosĂ© Carreras LeukĂ€mie Stiftung, konnten Sie auch einen bekannten Botschafter der Stiftung, den Schauspieler Dieter Landuris in Prien begrĂŒĂŸen, Die Teilnehmer der Rallye spendeten auch: FĂŒr jeden eingefahrenen Strafpunkt ging ein Cent an die Stiftung und viele rundeten großzĂŒgig auf.
Zurt ersten Etappe des Grand Prix Caracciolawurde in Prien am Hafen gestartet Eine herrliche Strecke fĂŒhrte die Teams nach Inzell. Dort wurde eine PrĂŒfung um die berĂŒhmte Max Aicher Arena gefahren, wobei die SchlĂ€uche nicht alle sofort einsehbar waren. Das sorgte fĂŒr erhöhte Aufmerksamkeit. Berchtesgaden stand als nĂ€chster Punkt im Bordbuch. Auch hier etwas Besonderes, nĂ€mlich eine Durchfahrt zwischen vollbesetzten Tischen des Lokals.
Nach einer von vielen Zuschauern umsĂ€umten Durchfahrt, ĂŒber den Schlossplatz in Berchtesgaden gab es einen kleinen Espresso-Stop bei VW Buchwinkler bevor es auf die legendĂ€re Bergrennstrecke Rossfeld ging.
Von wo genießt man den schönsten Blick ĂŒber Salzburg? Vom Panoramalokal Daxlueg. Hier machten die teilnehmer Mittagspause mit österreichischen Köstlichkeiten. Es blieb spannend, denn nach der Mittagspause stand der Salzburgring auf dem Programm. Die Organisation hat die SchlĂ€uche fĂŒr die WertungsprĂŒfungen nur im Bereich der Boxengassen ausgelegt, sodass die Teams die Rennstrecke richtig befahren konnten. Nach ĂŒber zwei Stunden Fahrt auf dem Salzburgring bewegte sich der Tross Richtung Teisendorf, wo die Teams Gast im Traumwerk HP Porsche waren. Nach fast 300km Tagesetappe konnten sich die Teilnehmer auf den Zieleinlauf auf dem Stadtplatz in Traunstein freuen.
Mit dem zweiten Rallyetag wurde der Schwierigkeitsgrad der WertungsprĂŒfung noch etwas angehoben. Seit zwei Tagen gab es Kopf an Kopfrennen zwischen einem italienischen Meisterfahrer und dem besten deutschen GleichmĂ€ĂŸigkeitsfahrer. Diese beiden Teams machten schließlich auch den Sieg unter sich aus. Aber auch die anderen Teilnehmer der Sanduhr bzw. Elektroniklasse machten es den Profis nicht leicht. Erste kurze Station war die schöne Gemeinde Aschau. Weiter ging es Richtung Bayrischzell, wo es zu einem wunderbaren Zusammentreffen mit einer anderen Rallye kam. Nachdem die Teilnehmer der Wendelstein Historic die Ortsdurchfahrt Bayrischzell hinter sich hatten, kamen Minuten spĂ€ter die Rallyefahrer des Grand Prix Caracciola durch den Ort. FĂŒr die Zuschauer ein grandioses Erlebnis, in so kurzer Zeit ĂŒber 150 klassische Automobile durch Ihren Ort fahren zu sehen. NĂ€chste Station: Spitzingsee bevor es an den Achensee ging.
Bis dahin wusste noch niemand, was sich hinter der WP Indoor und der WP Rasen versteckt. Ein Besuch bei der Fa. Viking, deren GelĂ€nde so groß ist, daß man dort fast ein F1 Rennen fahren könnte. FĂŒr die Teilnehmer des Caracciola Grand Prix die perfekte Location um WPÂŽs auch mal etwas schneller als gehobenes Schritttempo zu fahren. Wo sonst RasenmĂ€her produziert werden, stand das GelĂ€nde ganz im Zeichen historischen Blechs. Über Kufstein kommend, fand die extremste WP beim berĂŒhmten Hödnerhof in der Arena statt. Selbst bei Regen, wĂ€re diese WP trocken ĂŒber die BĂŒhne gegangen, aber nach wie vor nur herrlichstes Fahrwetter, wĂ€hrend des gesamten Tages.
Zu diesem Zeitpunkt waren schon 500 km absolviert. Der anschließende Galaabend im Yachthotel Prien am Chiemsee setzte MaßstĂ€be fĂŒr alle zukĂŒnftigen Veranstaltungen der Scuderia Caracciola. Das Yachthotel, direkt am Chiemsee Yachthafen, stellte sich als perfekter Austragungsort fĂŒr einen Galaabend mit Siegerehrung dar. WĂ€hrend die Fahrzeuge vor dem Yachthotel in der Boxengasse abkĂŒhlen durften, bereitet man drinnen einen unvergesslichen Abend. Die Siegerehrung wurde von den Organisatoren Hagen Kruse und Eduard Neitzke moderiert.
Wer gern sportliche Rallyes, nach italienischem Vorbild fĂ€hrt und ĂŒber ein entsprechendes Automobil verfĂŒgt, sollte sich den 30. August 2017 ganz groß im Kalender anstreichen. Denn dann startet wieder der Grand Prix Caracciola am Chiemsee.

 

 

 

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