Grand Prix de Monaco Historique: Maserati zog die Blicke auf sich


180 historische Grand-Prix-Fahrzeuge versammelten sich am vergangenen Wochenende im FĂŒrstentum Monaco, um den Grand Prix de Monaco Historique zum Leben zu erwecken. Darunter waren auch 19 Maserati-Fahrzeuge, vom 1957 Formel 1-Sieger 250F bis zum legendĂ€ren 300S. Außerdem dabei: die sehr seltenen 6CM und V8RI.

Zur elften Auflage dieser prestigetrĂ€chtigen Veranstaltung wurden Vorkriegsautos durch die populĂ€re Nachfrage zur Teilnahme an der A-Serie zurĂŒckgebracht, die zum unumgĂ€nglichen Welttreffen fĂŒr diese Kategorie von Grand-Prix-Fahrzeugen wurde, die spĂ€ter zur „Formel 1“ wurde, als der Zweite Weltkrieg endete. Zwei Maserati-Fahrzeuge waren in dieser Kategorie und der von Anthony Sinopoli gefahrene 6CM schaffte einen wohlverdienten dritten Platz. Nur 13 Maserati 6CM ĂŒberlebten von den 27 produzierten Modellen: Sie verfĂŒgen ĂŒber ein fortschrittliches Federungssystem, mit dem die Federn an verschiedene Rennstrecken angepasst werden können.

Beim Rennen der B-Serien nahm Julia De Baldanza, eine von nur zwei weiblichen Fahrern des Wettbewerbs, mit ihrem geliebten Maserati A6GCM 1952 neben vier Maserati 250F teil.

Von den 34 Autos, die in der C-Serie ins Rennen gingen, waren 12 Maserati-Fahrzeuge – fĂŒnf waren 300S, sechs A6GCS und ein 200SI. Ein 1956 Lister mit einem Maserati-Motor von Ben Short fuhr mit einem wohlverdienten zweiten Platz auf das Podium.

Aber die PrĂ€senz von Maserati war nicht ausschließlich auf die Rennstrecke beschrĂ€nkt. Die Marke mit dem Trident hat kĂŒrzlich ihren Partnerschaftsvertrag als offizielles Auto des „Yachtclubs De Monaco“ erneuert und war auf der wunderschönen Terrasse des beeindruckenden GebĂ€udes, das von Forster + Partners entworfen wurde, zu sehen. GĂ€ste und Kunden der Marke Maserati konnten somit den Nervenkitzel und die Spannung des Grand Prix de Monaco Historique und des beeindruckenden Displays genießen, das einen 3500 GT Vignale Spyder und den legendĂ€ren Maserati 250F zeigte.