Ibbenbürener Veteranenrallye – Das größte fahrende Motorradmuseum Europas


Am Pfingstwochenende 7./8. Juni ist Ibbenbüren am Teutoburger Wald, das Mekka der Freunde historischer Motorräder. Rund 350 historische Zweiräder sind dort in Aktion zu erleben, die allermeisten davon stammen aus der Vorkriegszeit.

Oldtimer – so weit das Auge reicht. Man kann sie – wie hier bei der Mittagsrast – nicht nur aus nächster Nähe bewundern, sondern sich anschließend auch vom einmaligen Motorengeräusch der alten Schätzchen begeistern lassen.         Foto: Matthias Mausolf/AMC Ibbenbüren 

Das älteste Fahrzeug ist ein Ariel-Dreirad, Baujahr 1898, das sich mit ihrem niederländischen Fahrer am Pfingstsonntag auf eine knapp 120 Kilometer lange Tour nach Ladbergen und zurück machen wird. Mehr als 20 Vehikel haben den 100. Geburtstag schon hinter sich.
Die Traditionsrallye ist nach Informationen des ausrichtenden Automobilclubs Ibbenbüren e.V. im ADAC eine einzigartige Schau des Vorkriegs-Motorradbaus. Nirgendwo sonst sind an einem ganzen Wochenende mehr unterschiedliche Typen und auch Marken in Aktion zu erleben. In Ibbenbüren gehen knapp 100 Marken an den Start. Selbstverständlich sind alle großen Namen wie Harley Davidson, Indian, BMW, Triumph, Moto Guzzi, Terrot, NSU, DKW oder Douglas dabei. Aber wer kennt schon Satorius, Labor, Allegro, Ravat oder Bleha?

116 Jahre alt ist dieses Ariel-Dreirad, das von seinem Besitzer von 2011 bis 2013 aufwändig restauriert wurde. Es ist mit Abstand das älteste Fahrzeug, das jemals zur Ibbenbürener Veteranenrallye angemeldet wurde. Foto: AMC Ibbenbüren
Höhepunkt der Veteranenrallye ist der Gleichmäßigkeitslauf am Samstag, 7. Juni 2014, ab 15 Uhr im Sportzentrum Ost in Ibbenbüren.
Gestartet wird am Samstagmorgen beim Stadion Ost zu einer 50 Kilometer langen Einstellfahrt in die Nachbargemeinde Mettingen. Am Pfingstsonntag, 8. Juni, startet um 10 Uhr die „Große Ausfahrt“. Die Mittagsrast ist in Ladbergen an der Lönshalle, Lönsweg 31. www.veteranenrallye.de