Im Eiltempo durchs schöne Österreich


Bei der wohl anspruchsvollsten Alpenrallye, der Ennstal Classic, kämpfen die einzelnen Teams gestützt auf mechanische Uhren um Sekunden.

Fotos: (c) Ennstal-Classic / Martin Huber

Bei der wohl anspruchsvollsten Alpenrallye, der Ennstal Classic, kämpfen die einzelnen Teams gestützt auf mechanische Uhren um Sekunden. Bei über 800 Kilometer Rallyestrecke beträgt die Durchschnittsgeschwindigkeit in fast 30 Wertungsprüfungen dabei 50 Kilometer pro Stunde. Dazwischen wird schnittig gefahren und – von den Ordnungsbehörden zur Einhaltung der offiziell gültigen Höchstgeschwindigkeiten ermahnt. Die kurvigen Straßen der Steiermark über Oberösterreich und im Salzburger Land sind eben doch verführerisch.
Bei der 21. Ennstal-Classic war das Teilnehmerfeld gewohnt hochklassig mit einer Prise von Stars und Sternchen unter dem leuchtend weiß-blauen Himmel, auf den jeder waschechte Bayer hätte neidisch werden können. Neu in diesem Jahr war die Racecar-Trophy, die erstmals parallel für Rennfahrzeuge stattfand und großen Anklang beim Publikum fand.
Die Fahrerteams in so manchem historischen Fahrzeug sind wahre Helden im Brutkasten, bei 30 Grad Celsius im Schatten köchelt man im unklimatisierten Wageninneren gerne mal bei 40 bis 50 Grad.
Zwischen den Etappenziele Pürgg, Bad Mitterndorf und Hallstadt, Lunz am See, Steyr, Spital am Pyhrn, Niederöblarn und Assach bilden sich immer wieder Gruppen historischer Fahrzeuge, die die Zuschauer am Wegesrand begeistern – auch wenn sie in Windeseile vorbei sind.


Den Siegerpokal nahmen erstmals Werner Fessl und Wolfgang Artacker mit ihrem Fiat Abarth 124 Rallye Gruppe 4 aus 1972 entgegen. Die beiden hatten sich auf die Zeitwertungen konzentriert und waren die Gesamtstrecke in Ruge angegangen. Sie wurden gefolgt von Peter Ulm und Jan Soucek auf Porsche 911 von 1969 und dem Team Michael / Maximilian Münzenmaier im Jensen-Volvo von 1963.
Als Werksteams waren 2013 BMW und Audi am Start.

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