JubilĂ€um – 100 Jahre Bosch Lichtmaschine


Vor 100 Jahren prĂ€sentierte Bosch als Weltneuheit erstmals einen spannungsregelnden Generator fĂŒr Kraftfahrzeuge. Anfangs einzig als Energiequelle fĂŒr die neu eingefĂŒhrten elektrischen Scheinwerfer gedacht, legte er letztlich den Grundstein fĂŒr die Elektrifizierung im Automobil.

 

Bis 1913 hatte Bosch fast ausschließlich ZĂŒndsysteme produziert. Diese einseitige Orientierung bedeutete ein hohes unternehmerisches Risiko. Gleichzeitig entwickelte sich der Automarkt rasant – die Fahrzeuge brauchten fĂŒr den zunehmenden Alltagseinsatz auch eine sichere und zuverlĂ€ssige Beleuchtung.

Robert Bosch erkannte diese Chance, und 1913 war das „Bosch-Licht“ serienreif. Das als NachrĂŒstlösung angebotene Paket bestand aus zwei Scheinwerfern, dem Generator, einer Batterie und dem Reglerschalter. Die Lichtmaschine, wie der Generator damals genannt wurde, hatte nur eine einzige Aufgabe: Strom fĂŒr die Batterie zu liefern, die wiederum die ersten elektrischen Scheinwerfer zuverlĂ€ssig zum Leuchten brachte. Dieses erste Licht-System bahnte Bosch den Weg, Systemanbieter und fĂŒhrender Automobilzulieferer zu werden. HĂ€tte Bosch den Wirkungsgrad nicht laufend weiterentwickelt, hĂ€tten heutige Generatoren das Gewicht eines Kleinwagens, um moderne Bordnetze mit seinen zahlreichen elektrischen Verbrauchern zu versorgen.

Bosch bietet neben dem umfassenden Programm an Generatoren fĂŒr Pkw und Nutzfahrzeuge noch viele weitere elektrische Maschinen. Diese reichen von kleinen Stellantrieben fĂŒr Sitze oder Fensterheber bis zu leistungsstarken E-Motoren fĂŒr Hybrid- und Elektrofahrzeuge, die einerseits Strom erzeugen, aber auch fĂŒr den Vortrieb sorgen.