JubilĂ€um – WSM: Ein bisschen Ferrari im Aluminiumkleid


Oben herum ein Baby Ferrari GTO und unter dem Blechkleid Abwechslung: die Automarke WSM, liebevoll „Wuzzum“ genannt, gehört zu den abenteuerlichsten in der Geschichte des Britischen Automobils.

50 Jahre nachdem FirmengrĂŒnder Douglas Wilson-Spratt den ersten WSM, basierend auf einem Sprite, bei Silverstone prĂ€sentiert hatte, trafen sich nun die letzten verbleibenden Exemplare der Marke.

Nachdem der Automechaniker aus Bedfordshire erste Erfolge mit dem WSM (kurz Wuzzums) einfahren konnte, kaufte er einen modifizierten Sprinzel Sebring Sprite fĂŒr das Rennen in Monte Carlo. Das war 1962, noch bevor er in London das Healey Center mit Jim McManus kaufte und dort Alu-Karosserien fĂŒr Sprites herstellte – die VorlĂ€ufer der echten WSM. Die wurden schließlich bei Peel Coachworks hergestellt. Keiner glich 100 Prozent dem anderen und ĂŒber vier Jahre wurden elf StĂŒck verkauft. Nicht nur der Sprite war unter der Karosserie zu finden, auch Healey 3000, MG 1100 und auch ein sehr eleganter XK150. Im Jahr 1967 basierte der WSM schließlich auf dem MG. Das Treffen wurde von Tony Wilson-Spratt, Sohn des inzwischen verstorbenen FirmengrĂŒnders organisiert, der an zwei weiteren Exemplaren der ungewöhnlichen WSM baut.

FOTOS: www.WSMcars.com

FOTOS: sebringsprite.com