King of Roadster


Die alljĂ€hrlich stattfindende Grand National Roadster Show blickt auf eine sehr lange Historie zurĂŒck. GegrĂŒndet wurde die Show 1949 in Oakland / Kalifornien durch Al Slonaker als reine Hot Rod Show. Da Al Slonaker allerdings befĂŒrchtete, dass die reine Darbietung von Hot Rods die Presse abhalten könnte, benannte er die Ausstellung 1950 in „Roadster Show“ um. Seit 1950 wird auf der Grand National Roadster Show auch der ca. 270cm hohe Wanderpokal „Americas Most Beautifull Roadster“ (AMBR) verliehen. Der Sieger erhĂ€lt eine Plakette am Fuß des Pokals und bekommt eine kleine Version des Pokals ĂŒberreicht.

Auf der 69stigsten Ausgabe der Grand National Roadster Show fand letztes Wochenende in Pomona / Kalifornien statt. FĂŒnfzehn Hot Rod und Custom Builder prĂ€sentierten ihre Roadster Designs im Wettbewerb um den AMBR Pokal. Vetreten war die Creme de la Creme der Szene. Darunter unter anderen Peter Aaardeme, Sean Black, Jim Bobowski, Brian Cruz, Dana Elrod, Dave Martin, Alan Johnson, Rick Dore, Bill Nash oder auch Bruce Meyers.

Sieger des diesjĂ€hrigen Wettbewerbs wurde Dave Martin mit seinem 1931er Ford Roadster. Die Karosserie-Form des Roadsters lehnt sich an der Form der Indy 500 Rennwagen an. Angetrieben wird er durch einen 500 PS starken Ed Pink Racing Small Block Motor. Der Roadster ĂŒberzeugte die Jury vor allem durch seine perfekt ausgefĂŒhrte Umsetzung des Konzepts, das in Dave Martins Workshop Hot Rods & Hobbies in Signal Hill / Kalifornien entstand. Der AMBR Pokal ist zusĂ€tzlich mit einem Geldpreis von 10.000 Dollar dotiert.

Weitere PreisempfĂ€nger waren Mike Garner mit seinem 1950er Mercury, der den Goerg Barris Kustom DÂŽElegance Preis entgegen nehmen durfte. Fred und Diane Bowden erhielten den Blackie Gejaian Award fĂŒr ihren 1937 Lincoln LeBaron. Den Al Slonaker Memorial Preis erhielt en Mark und Dennis MarianiÂŽs Rad Rides fĂŒr ihren 1929 Ford Model A.