Klausenrennen – Geschwindigkeit & FahrvergnĂŒgen auf 21,5 Kilometern


Die Strecke zwischen Linthal und der Passhöhe ist seit den 1920er und 30er Jahren beinahe unverĂ€ndert – nur der Belag und ein paar Tunnels kamen hinzu. Doch die Geraden, die steilen Kehren, der atemberaubende Ausblick auf die zurĂŒckgelegte Strecke und die umliegende Bergwelt sind einmalig und an vielen Stellen gleichen die Bilder …

Sehen Sie hier Bilder vom Klausenrennen.

die man wĂ€hrend des Klausenrennens 2013 sehen konnte, kolorierten Aufnahmen von anno dazumal. 270 Teilnehmer nahmen dieses StĂŒck Geschichte beim Klausenrennen 2013 mit ihren historischen Fahrzeugen unter die RĂ€der. Die Schnellsten in den Rennklassen A und C waren Christian Traber (Renn- und Sportwagen) mit Startnummer 126 auf seinem Talbot Lago, Baujahr 1939, aus Toffen (CH) und Susan Jane Darbyshire (MotorrĂ€der und Threewheeler) mit Startnummer 68 auf ihrem Morgan Super Aero, Baujahr 1929, aus Warwickshire (UK).
Neben den Geschwindigkeitsfahrern waren auch automobile Wettbewerber in RegelmÀssigkeits-Klassen B (Sportwagen) und D (MotorrÀder und Threewheeler) sowie der E-Klasse mit Elektro-, Hybrid- und Erdgasantrieben auf der Strecke.
Besonders faszinierte der Siberpfeil Mercedes-Benz W 25, den Mercedes und IWC an den Start gebracht hatten. Mit Roland Asch am Steuer fuhr die ‚Diva’, wie die Schweizer den Wagen liebevoll nannten, die 21,5 Kilometer lange Strecke im 1. Rennlauf am Samstag 14:86,98 und im 2. Rennlauf am Sonntag mit 15:22,39.
Ausser Konkurrenz fuhr der Schweizer Formel-Fahrer Marcel FĂ€ssler seinen Ur-Audi Quattro, der mit Baujahr 1982 ein Kontrast zu den Boliden aus den Vorkriegsjahren war. Seine Fahrt war mit einer Gesamtzeit von 24:03,65 die schnellste am Klausen.


Erstmals waren in diesem Jahr Jahr auch Elektro-, Hybrid- und Erdgasfahrzeuge am Start in Anlehnung an die frĂŒheren Jahre des Rennens, als die Klassiker von heute noch als technische Newcomer bewundert wurden. So sollen die neuen Antriebstechnologien nun gefördert werden.
Der PrĂ€sident des Organisations-Komitees Fritz TrĂŒmpi ist zufrieden: „Die beiden Tage am Klausen waren hoch emotional und ein Treffpunkt fĂŒr viele gute Freunde und Fans. Das Rennen verlief reibungslos und es kam zu keinen nennenswerten ZwischenfĂ€llen. Am Samstag stĂŒrzte ein Motorradfahrer und ein Helfer musste in Spitalobhut gebracht werden – beide sind wohlauf. Der Helfer war bereits am Sonntag wieder im Einsatz.“ 500 Helferinnen und Helfern, waren fĂŒr das Rennen im Einsatz. GeschĂ€tzt werden nach Angaben des Veranstalters, dass 20’000 bis 30’000 Besucherinnen und Besuchern an der Strecke waren um die Boliden zu bestaunen.

Facts und Figures am Klausenrennen 2013


26 Renn- und Sportwagen in der Rennklasse
45 MotorrÀder und Threewheeler in der Rennklasse
150 Sportwagen in der RegelmÀssigkeits-Klasse (ausser Konkurrenz)
22 MotorrÀder und Threewheeler in der RegelmÀssigkeitsklasse (ausser Konkurrenz)
10 Elektro-Fahrzeuge, X Hyprid-Fahrzeuge