Kunst am Auto – Boxenstopp im museum mobile


Bis 28. Februar zeigt die Ausstellung ‚Boxenstopp – Die Kunst des Motorsports‘ Werke des Landshuter KĂŒnstler Stephan Quenkert. Sie dokumentiert Quenkert’s Blick auf den Automobil-Rennsport an 22 Objekten und fĂŒnf Automobilen aus dem Audi-Motorsport. Dynamik, Teamwork, PrĂ€zision und neueste Technik: All diese fĂŒr den Motorsport typischen Werte ĂŒbertrĂ€gt Stephan Quenkert in seine Arbeiten. Der Landshuter schafft Objekte, die sich auf existierende Bilder beziehen. Er reduziert dabei Formen und Inhalte, konzentriert Farben. Bei Quenkert ist ein Auto kein Auto. Höchstens eine FlĂ€che, manchmal auch nur ein Strich oder es verschwindet ganz. Durch diese Abstraktionen ermöglicht er dem Betrachter großen Interpretationsspielraum. Auf Basis von Audi-Rennsportfotografien ist so eine Reihe dreidimensionaler Wandskulpturen entstanden. Quenkert ĂŒber seine Arbeiten: „Der Entzug von Funktion und Inhalt ist Programm. Es entstehen so ‚Spiegelbilder‘, die sich an die nebenstehenden Fotos erinnern, jedoch durch Entfernen des Ursprungsfotos keinerlei BezĂŒge mehr zulassen und sich scheinbar der ‚Konkreten Kunst‘ oder auch einer ‚Konkreten Kunst‘ in der Zukunft zuwenden.“

Neben den Werken von Stephan Quenkert sind auch Original-Rennwagen Teil der Ausstellung. Sie inspirierten den KĂŒnstler und finden sich in seinen Bildern wieder: So können sich Motorsportfans auf einen Auto Union Typ D Rennwagen (1939), die Le Mans-Boliden Audi R8 (2001) und Audi R18 e-tron quattro (2012) sowie einen Audi A4 DTM (2011) und einen Audi R8 LMS aus 2009 freuen.

Quenkert creates three-dimensional wall sculptures that leave room for interpretation.

Quenkert creates three-dimensional wall sculptures that leave room for interpretation.