Mercedes-Benz & Frankreich – Un grand Amour


Mercedes-Benz und Frankreich – das ist bis heute eine besondere Beziehung. Nicht nur, dass der Stuttgarter Hersteller dem „Salon Mondial de l’Automobile“ in Paris von Beginn an im Jahr 1898 die Treue bis heute hielt und hat dort immer wieder große Premieren gefeiert hat.

Frankreich spielte fĂŒr Mercedes-Benz schon in der allerersten Stunde eine entscheidende Rolle. Das Automobil wurde 1886 zwar nahezu zeitgleich von Carl Benz und Gottlieb Daimler in Deutschland erfunden. Doch erste Erfolge und den endgĂŒltigen Durchbruch verdankte das damals neuartige GefĂ€hrt den französischen Nachbarn: WĂ€hrend die Deutschen das Automobil zunĂ€chst misstrauisch beĂ€ugten, war es der mondĂ€nen, technikbegeisterten Gesellschaft in Paris höchst willkommen.

Wie wichtig dem Unternehmen Frankreich erscheint in diesen Jahren erahnt man beim Lesen eines internen Papiers der Daimler-Motoren-Gesellschaft (DMG) aus dem Jahr 1902, in dem Frankreich als „Hauptland des Automobilismus“ bezeichnet wird, da das Automobil „in keinem anderen Land auch nur annĂ€hernd so festen Fuß gefasst hat, wie dort“.
Bereits 1898 richtete der im November 1895 gegrĂŒndete „Automobile Club de France“ die erste internationale Automobilausstellung in Paris auf der Terrasse des Jardin des Tuileries aus, und zwar vom 15. Juni bis zum 3. Juli. Rund 140 000 Besucher bewunderten damals die ausgestellten 232 Fahrzeuge. Um die Zuschauer von der LeistungsfĂ€higkeit des neuen Fortbewegungsmittels zu ĂŒberzeugen, prĂ€sentierten die Automobilbauer die neuen Wagen auf Probefahrten in das rund 20 Kilometer entfernte Versailles.
Doch ganz ohne französische UnterstĂŒtzung ging es nicht: mithilfe französischer GeschĂ€ftspartner stellten Benz und Daimler bereits auf der Weltausstellung 1889 in Paris aus. WĂ€hrend der Vertreter Emil Roger vor der Jahrhundertwende zur Verbreitung der Benz-Automobile maßgeblich beitrug, nutzten die französischen Firmen Panhard & Levassor sowie Peugeot die bei Panhard & Levassor in Lizenz gebauten Daimler-Motoren, um sie in eigene Fahrzeuge einzubauen – damit gelten beide Unternehmen als erste Motorwagen-Fabrikanten in Frankreich.

„Die Daimler-Motorengesellschaft brachte zwei Victoria-Wagen und einen schweren Lastwagen fĂŒr fĂŒnf Tonnen Ladung zur Ausstellung“, schreibt „Der Motorwagen“ in seiner Ausgabe von Februar 1899 ĂŒber den ersten Auto-Salon 1898 in Paris. „Die Objekte dĂŒrften hinsichtlich ruhigen Gangs und Leistung die französischen Produkte ziemlich ĂŒberragen.“ Auch Benz-Automobile sind demnach auf dem ersten Pariser Salon vertreten: „Die Firma Maison Parisienne in Paris hat eine Anzahl recht hĂŒbscher Wagen von zwei bis zwölf SitzplĂ€tzen ausgestellt. Diese Firma vermittelt hauptsĂ€chlich den Vertrieb und Einbau von Motoren der Rheinischen Gasmotorenfabrik Benz & Co. (Mannheim) in Frankreich und dieselbe hat recht namhafte Erfolge fĂŒr das Mutteretablissement erzielt.“

Um die Jahrhundertwende war wieder Frankreich Schauplatz fĂŒr einen wichtigen Moment in der Unternehmens-Geschichte. Der österreichische GeschĂ€ftsmann Emil Jellinek, warb in Nizza von 1898 an fĂŒr die Daimler-Automobile in den höchsten Kreisen der Gesellschaft und war durch seine Tochter auch Namensgeber des Markennamens ‚Mercedes‘. Das Marketing- und Verkaufstalent Jellinek schaffte es sogar, die Daimler Motoren Gesellschaft zu ĂŒberzeugen, dass die Zukunft des Automobils im Fokus von Geschwindigkeit und Eleganz liegt. Im April 1900 trafen Jellinek und die DMG eine Vereinbarung ĂŒber den Vertrieb von Wagen und die Entwicklung eines neuen Motors unter der Produktbezeichnung „Mercedes“ – benannt nach dem Namen von Jellineks 1889 geborener Tochter. Kurz darauf bestellte Jellinek binnen weniger Wochen insgesamt 72 Wagen verschiedener Leistungsstufen bei der DMG – das war im Jahr 1900 ein regelrechter Großauftrag. Das erste mit dem neuen Motor ausgerĂŒstete Fahrzeug, einen Mercedes 35 PS, lieferten die Stuttgarter am 22. Dezember 1900 an Jellinek.

Dieser von Wilhelm Maybach entwickelte neue „Mercedes“ sorgte zu Beginn des 20. Jahrhunderts fĂŒr Furore: Es war damals der modernste Wagen der Welt und gilt auch heute noch als erstes modernes Automobil. Im. Januar 1901 veröffentlicht die „L’Automobile-Revue du Littoral“ einen Beitrag, in dem es heißt: „Neues zu sehen gibt es derzeit nicht in Paris, sondern in Nizza. Der erste in den WerkstĂ€tten von Cannstatt gebaute Mercedes-Wagen ist nĂ€mlich in Nizza angekommen und dank dem Entgegenkommen seines Besitzers, Herrn Jellinek, konnten ihn alle Fahrer begutachten. Wir halten mit unserer Meinung nicht zurĂŒck: Der Mercedes-Wagen ist sehr, sehr interessant. Dieses bemerkenswerte Fahrzeug wird bei den Rennen im Jahre 1901 ein gefĂŒrchteter Konkurrent sein.“
Der Journalist sollte recht behalten: TatsĂ€chlich zeigten die deutschen Wagen mit zahlreichen Erfolgen bei der Rennwoche in Nizza Ende MĂ€rz 1901, was in ihnen steckte. Jellinek selbst trat bei dem Wettbewerb unter seinem Pseudonym „Monsieur MercĂ©dĂšs“ auf. Die Erfolge des neuen Wagens beeindruckten Publikum und Fachleute gleichermaßen. Auch Paul Meyan, der GeneralsekretĂ€r des französischen Automobil-Clubs, erkannte die neue Vormacht der deutschen Automobilmarke Mercedes auf den lange Zeit von französischen Fabrikaten dominierten Rennstrecken: „Nous sommes entrĂ©s dans l’ùre MercĂ©dĂšs“ („Wir sind in die Ära Mercedes eingetreten“), schrieb er nach der Woche von Nizza des Jahres 1901.
Wilhelm Maybach, von dem Jellinek ĂŒberzeugt war, er könne „auf Kommando erfinden“, und der von den Franzosen als „König der Konstrukteure“ gefeiert wurde, entwickelte die neue Automobil-Bauweise weiter: So wie Motorleistung und Geschwindigkeiten stiegen, wuchsen auch Produktion und Absatz. Von den verbesserten Modellen, ab 1902 Mercedes-Simplex genannt, wurden 1903 bereits 232, im Jahr darauf 698 und 1905 sogar 863 Autos gefertigt. Von dem damaligen Topmodell der Marke, der als prĂ€gnantes Beispiel fĂŒr die lange Tradition der heutigen S-Klasse steht, ist in der Sammlung von Mercedes-Benz Classic ein besonders spektakulĂ€res Exponat vorhanden: Die elegante und luxuriöse Reiselimousine von 1904 stammt aus dem persönlichen Besitz von Emil Jellinek.

Das Automobil löste um die Jahrhundertwende in Frankreich eine so große Begeisterung aus, dass der Platz am bisherigen Ausstellungsstandort schon bald zu knapp wurde. Daher zog der Pariser Auto-Salon Ende 1901 um und nahm die AusstellungsflĂ€che des Grand Palais an der Champs-ÉlysĂ©es ein. Der heute grĂ¶ĂŸte erhaltene Glaspalast der Welt entstand im Jahr 1900 zur Pariser Weltausstellung und bot der aufstrebenden Automobilindustrie einen durchaus glamourösen Auftritt: Die Jugendstil-Halle ist 240 Meter lang und 40 Meter hoch und wird von einem 15.000 Quadratmeter großen Glasdach ĂŒberspannt.

Der Auto-Salon im Jahr 1902 strahlte buchstĂ€blich: Er war der Salon der elektrischen Beleuchtung. 230.000 Besucher bestaunten gleichermaßen die Lichtkonzepte und die VorfĂŒhrungen des Kinematografen. Bei den Automobilen waren es vor allem die auslĂ€ndischen Fabrikate wie Mercedes, die auffielen und das Interesse der Zuschauer weckten. „Zum ersten Male, seitdem die Franzosen ihre Automobil-Ausstellung alljĂ€hrlich organisieren, haben Sie eine scharfe auslĂ€ndische Konkurrenz zu bestehen gehabt“, berichtet die „Allgemeine Automobil Zeitung“ ĂŒber den Pariser Automobilsalon 1902. „Da waren vor allen Dingen die Mercedes, die der französischen Industrie wie ein Pfeil im Fleische stecken, dann Benz mit der neuen modernen Type.“ Die Zeitschrift „Der Motorwagen“ bescheinigt dem Pariser Salon im gleichen Jahr gar einen „in Frankreich jetzt ganz unbedingt herrschenden Mercedes-Geschmack“.

Die „Automobil-Rundschau“ erinnert im Jahr 1933 in einem RĂŒckblick abermals an die Sonderstellung der Spitzenklasse-Automobile aus Deutschland in Paris. „FĂŒr die deutsche Motorfahrzeug-Industrie hat die Ausstellung jedenfalls eines schlagend bewiesen. NĂ€mlich dass auf dem Automobilweltmarkt ein deutsches Erzeugnis an der Spitze steht“, heißt es ĂŒber den Pariser Salon im Jahr1903. „Man kopiert Mercedes. Fast kein Wagen ohne Mercedes-Capote [Verdeck], kein Motor ohne gesteuerte Auslassventile, ohne MagnetzĂŒndung, ohne Mercedes-KĂŒhlung. Alles in allem: Ein ‚Salon de Mercedes‘, wie ein französisches Fachblatt sehr richtig bemerkte.“ Mit reichlich Überschwang geht es im Artikel weiter: „Mercedes-Wagen von der CannstĂ€tter Fabrik sind ĂŒberhaupt das Bedeutendste, was die Ausstellung bietet, und deren Einfluss auf die ganze französische Industrie ist unverkennbar. Dann folgt Benz, Mannheim, mit einigen gelungenen Wagen, welche den besten französischen nicht nachstehen.“

Auch in der Folgezeit war der Mercedes-Benz Stand auf dem Pariser Auto-Salon immer wieder der Schauplatz fĂŒr wichtige Premieren: 1928 debĂŒtierte mit dem Mercedes-Benz NĂŒrburg 460 das erste Achtzylindermodell der Traditionsmarke, und 1930 feierte der Typ 770 „Großer Mercedes“ Weltpremiere. Das neue Mercedes-Benz Topmodell wurde schnell zum bevorzugten ReprĂ€sentationsfahrzeug fĂŒr gekrönte und ungekrönte StaatsoberhĂ€upter sowie fĂŒr die ReprĂ€sentanten von Industrie und Hochfinanz.

WĂ€hrend die Ahnen der heutigen S-Klasse das Publikum auf dem Pariser Auto-Salon immer wieder begeisterten, tat dies die erste Modellreihe, die offiziell den Namen S-Klasse trug, vor 40 Jahren ebenso. Im Oktober 1972 feierte Mercedes-Benz mit der Baureihe 116 auf dem 59. Salon de l’Automobile in Paris eine Doppelpremiere: Zusammen mit der neuen Modellreihe etablierte die Stuttgarter Marke einen neuen Namen. Die Limousinen der Oberklasse und Luxusklasse heißen seitdem offiziell „Mercedes-Benz S-Klasse“.

Das KĂŒrzel „S“ in der Typenbezeichnung von Mercedes-Benz Oberklasse-Modellen gab es zwar schon seit 1949, nun aber wurde „S-Klasse“ zum prĂ€gnanten Begriff fĂŒr eine ganze Modellfamilie.
„Die neue S-Klasse ist das Ergebnis jahrelanger theoretischer und praktischer Entwicklungsarbeit, die aufbauend auf den bewĂ€hrten Erkenntnissen der vorausgegangenen Baureihen zusammen mit den neuesten und modernsten technologischen Errungenschaften neue Dimensionen auf dem Automobilsektor erschlossen hat“, heißt es dementsprechend in der Pressemappe zum Pariser Auto-Salon 1972, auf deren Deckblatt schlicht „Mercedes Benz prĂ€sentiert: Die neue S-Klasse“ steht.

„In diese Fahrzeuge, die neben ĂŒberlegener Leistung, ausgewogenem Fahrverhalten und komfortablem Luxus ein Höchstmaß an aktiver und passiver Sicherheit bieten, wurden viele Elemente der aufwendigen Projektstudien C 111 und ESF 5 sowie ESF 13 (Experimental-Sicherheits-Fahrzeug) ĂŒbernommen. Damit sind in einer neuen Klasse MaßstĂ€be gesetzt, die ĂŒber Jahre hinaus GĂŒltigkeit haben werden“, bekrĂ€ftigte Mercedes-Benz bei dieser Gelegenheit seine Tradition als unangefochtener Hersteller von Automobilen der Oberklasse.

Mercedes-Benz blieb mit seiner S-Klasse dem Pariser Auto-Salon auch in den kommenden Jahrzehnten eng verbunden. Zum Beispiel stellte der Stuttgarter Hersteller dort im Oktober 1992 unter anderem die Typen 300 SE 2.8 und 300 SD Turbodiesel vor, die das Programm der S-Klasse um zwei preisgĂŒnstigere und besonders sparsame Varianten bereicherten. FĂŒr Aufsehen sorgte auch der Typ 300 SD, der zwar bereits seit Oktober 1991 in die USA exportiert wurde, nun aber als erstes Dieselmodell der S-Klasse auch in Europa erhĂ€ltlich war. Außer den beiden neuen Modellen wurden in Paris die Acht- und Zwölfzylindertypen mit ĂŒberarbeiteten Motoren prĂ€sentiert. Bei allen drei Aggregaten verzichtete man auf die Gemischanreicherung bei Volllast, was die Leistung geringfĂŒgig verringerte, dafĂŒr aber dem Schadstoffverhalten zu Gute kam.

Zum 100. Geburtstag der traditionsreichen französischen Ausstellung ließ es sich die Stuttgarter Marke nicht nehmen, dort abermals eine S-Klasse Premiere zu feiern: Auf dem Pariser Automobilsalon 1998 stellte Mercedes-Benz der Weltöffentlichkeit die neue S-Klasse der Baureihe 220 vor, die nach siebeneinhalb Jahren die Nachfolge der Baureihe 140 antrat.
„Insgesamt schöpft die neue S-Klasse ihre Begehrlichkeit aus den klassischen Tugenden eines Mercedes-Benz – aus der Verbindung von Vernunft und Emotion. Sie garantiert Gelassenheit durch die vertraute StĂ€rke bei Komfort und Sicherheit, und sie verkörpert Genuss mit ihrem eleganten Design und ihren ausgewogenen Fahreigenschaften“, beschrieb Dr. Dieter Zetsche, damals fĂŒr den Vertrieb zustĂ€ndiges Vorstandsmitglied der Daimler-Benz AG, die neue automobile Oberklasse bei ihrer Vorstellung in Paris.

„Mit ihrem eleganten Erscheinungsbild und ihren vielen technischen Innovationen wird die neue Limousine die weltweiten Erfolge des VorgĂ€ngermodells fortsetzen, das insgesamt ĂŒber 407.000 Mal produziert wurde und in den vergangenen Jahren einen durchschnittlichen Weltmarktanteil von 42 Prozent im Vergleichssegment erreichte“, heißt es in der Presse-Information zum Pariser Auto-Salon. „Ebenso wie das VorgĂ€ngermodell wird auch die neue S-Klasse ein Trendsetter fĂŒr die gesamte Pkw-Technik sein. In der neuen Mercedes-Limousine wurden ĂŒber 30 technische Neuentwicklungen realisiert, fĂŒr die Daimler-Ingenieure insgesamt 340 Patente angemeldet haben. Ein großer Teil der Innovationen, die Daimler-Benz als weltweit erster Autohersteller anbietet, gehört zur Serienausstattung der S-Klasse.“

Zu den Neuerungen zĂ€hlten beispielsweise das Bedienungs- und Anzeigesystem COMAND und der innovative Abstandsregeltempomat DISTRONIC. Aber auch das schlĂŒssellose Zugriffs- und Fahrberechtigungssystem KEYLESS-GO sowie AIRMATC, eine Luftfederung, die an allen vier RĂ€dern mit aktiver DĂ€mpfung und Niveauregelung vorne und hinten die Wirkung der StoßdĂ€mpfer automatisch dem jeweiligen Straßen- und Belastungszustand sowie der Fahrweise anpasst, zĂ€hlt zu den innovativen Highlights dieser neuen Baureihe.
Bei diesem Pariser JubilĂ€umssalon stand zudem der Leitspruch der neuen S-Klasse „Sinn und Sinnlichkeit“ gleichermaßen fĂŒr die architektonische und technische PrĂ€sentation der Marke Mercedes-Benz: An dem Messestand prĂ€sentierten die Stuttgarter neben den Fahrzeugen faszinierende Life-Inszenierungen und Kunstwerke der elf renommiertesten Kunsthochschulen, die sich mit der neuen S-Klasse beschĂ€ftigt hatten.

Auch auf dem Automobilsalon des Jahres 2002 in Paris stellte Mercedes-Benz die technischen Innovationen der nunmehr „modellgepflegten“ S-Klasse in den Mittelpunkt. „Die weltweite Nummer eins unter den Limousinen der Oberklasse bleibt auch im Modelljahr 2003 technisch und stilistisch auf der Überholspur: Auf dem Pariser Automobilsalon prĂ€sentiert Mercedes-Benz eine in vielen Details modifizierte und damit noch attraktivere und innovativere S-Klasse“, formuliert der Hersteller in der Pressemappe.

„An der Spitze der neuen zukunftsweisenden Hightech-Innovationen steht das vorbeugende Insassenschutz Pre-Safe, mit dem Mercedes-Benz in eine neue Ära der Automobilsicherheit startet.“ Das System kann einen drohenden Unfall schon im Voraus erkennen und Insassen und Fahrzeug prĂ€ventiv in Sekundenschnelle darauf vorbereiten – etwa, indem automatisch die Sitzposition korrigiert und der Gurt gestrafft werden, damit der Airbag bestmöglich wirken kann.

Die ganz besondere Beziehung zwischen Mercedes-Benz und dem „Salon Mondial de l’Automobile“ in Paris ist auch heute ungebrochen. 115 Jahre nach der Premierenveranstaltung und 40 Jahre nach der Vorstellung der S-Klasse Baureihe 116 in Paris prĂ€sentierte Mercedes-Benz auf dem 2012er-Salon die Skulptur ‚Aesthetics S‘: Mit modernster Lichttechnik zum Leben erweckt, gibt sie den Betrachtern einen Vorgeschmack auf die Neuauflage des Mercedes-Benz Topmodells.

Die in Paris vorgestellte Formensprache verdeutlicht bereits, was auch das Design der neuen S-Klasse auszeichnen wird: „Dass sie immer zeitlos ist und immer modern bleibt“, wie es Mercedes-Benz Chef-Designer Gorden Wagener in Paris ausdrĂŒckte.