Mille Miglia 2019


430 Autos (53 zurckgezogen), 1801 Kilometer, 4 Fahrtage, 40 Stunden am Steuer, 200 Rathuser, 7 Regionen. Das sind die Zahlen der 1000 Miglia 2019, die immer fr Schnheit und Eleganz steht. Der am strksten vertretene Automobilhersteller beim Rennen war Alfa Romeo mit 44 Fahrzeugen, gefolgt von Jaguar mit 35, Fiat mit 33 und Mercedes-Benz und Lancia mit 29. Das am strksten vertretene Land weiterhin Italien mit 303 Fahrern (34% Prozent) der angemeldeten Teilnehmer). Den zweiten Platz belegen die Niederlande mit 133 Teilnehmern (133 Niederlande, 52 Belgier, 12 aus Luxemburg), gefolgt von Deutschland mit 86 Teilnehmern und Grobritannien mit 74 Teilnehmern.

Die 430 Wagen der Freccia Rossa starteten nach der offiziellen Kontrolle auf der Piazza Vittoria um 14:30 Uhr in der Viale Venezia in Richtung Desenzano und fuhren dann in Richtung Sirmione, zum Parco Giardino Sigurt von Valeggio sul Mincio, Mantua, Ferrara und dann Comacchio und Ravenna, um am Abend Cervia-Milano Marittima zu erreichen.
Groe Begeisterung lste der kurz vor dem Start der berflug der Frecce Tricolori ber der Viale Venezia in Brescia aus. Die Formation bestand aus mehreren Aermacchi MB 339 A / PAN MLU der Pattuglia Acrobatica Nazionale (PAN) der italienischen Luftwaffe.

Gleich nach dem Start von Brescia durchquerten die 430 Miglia-Autos Desenzano, Sirmione und den Parco Giardino Sigurt von Valeggio sul Mincio und fuhren dann weiter nach Mantua und Ferrara. Danach fuhren die Fahrzeuge dann Comacchio und Ravenna um dann gegen 21.55 Uhr die Ziellinie in Cervia-Milano Marittima zu berqueren. Die zweite Etappe begann den nchsten Morgen um 6.30 Uhr in Richtung Rom.

Die Oldtimer sollten voraussichtlich gegen 20.30 Uhr bei Sonnenuntergang in Rom sein, nachdem sie Cesenatico, Gambettola, Urbino, Corinaldo und Senigallia durchquert hatten. Um 13:00 Uhr wurde ein kurzes Mittagessen in Fabriano (Loggiato von San Francesco) eingelegt, um dann die Route in Richtung Perugia, Assisi, Terni, Rieti fortzusetzen und in der Hauptstadt die malerische Autokolonne in der Via Veneto fortzusetzen.

Die 1000 Miglia 2019 hat Fabriano fr das Intermezzo der zweiten Etappe erreicht, die von Cervia-Milano Marittima nach Rom fhrt. Nach dem Mittagessen im Loggiato von San Francesco nehmen die Teams der vierrdrigen Juwelen von zeitloser Schnheit und Charme das Rennen in Richtung Perugia, Assisi, Termi und Rieti wieder auf, bevor sie um 20.30 Uhr in Rom die Ziellinie berqueren.

Der spte Frhling mit Temperaturen unter dem saisonalen Durchschnitt und wechselnden Wetterbedingungen hat die Neugier und Begeisterung vieler Frauen und Mnner, ob jung oder alt, nicht gebremst. Mehrere Schulkinder stellten sich entlang der Straen der Route an. „Der erste Teil dieser zweiten Etappe war in jeder Hinsicht sehr anspruchsvoll, sowohl fr das Team als auch fr die Autos. Dies war eine neue Route fr den 1000 Miglia, er hat mehrere Haarnadelkurven und sehr extreme technische Prfungen, sogar extreme Englisch:

www.germnews.de/archive/dn/1996/03/24.html Wir haben uns zwar bemht, die Fristen einzuhalten, aber wir haben uns trotzdem sehr bemht, das Auto zum Laufen zu bringen den ganzen Samstag in Brescia. Dies ist der Kommentar des fhrenden Duos Moceri-Bonetti, das die momentane Klassifizierung anfhrt.

Die dritte Etappe der 1000 Miglia wurde heute Morgen im Morgengrauen erffnet: Die 430 Autos der Freccia Rossa machten ihre Motoren warm und verlieen Rom um 6.30 Uhr in Richtung Bologna. Nach der Abfahrt werden die Autos Viterbo, Radicofani, Castiglione d’Orcia berqueren, um dann um 12:30 Uhr in Siena anzukommen. Hier machen sie eine kurze Mittagspause im Palazzo Pubblico. Die Reise wird dann in Richtung Vinci fortgesetzt. Hier werden die Besatzungen dem Dorf huldigen, in dem das Genie der italienischen Renaissance, Leonardo, geboren wurde. Die 1000 Miglia wird weiterhin Montecatini Terme, Pistoia, Florenz, Futa und die Raticosa-Psse berqueren, bevor sie um 21.15 Uhr in Bologna ankommt.

Milde Temperatur mit einer wunderschnen Frhlingssonne, die die Karosserie von Oldtimern ksst. Viel Enthusiasmus in den Straen des historischen Zentrums von Siena, berfllt mit Zuschauern, Enthusiasten und Touristen. Das Mittagessen wird im prestigetrchtigen Palazzo Pubblico, der Stadthalle von Siena, eingenommen, und das Rennen wird erst wieder aufgenommen, nachdem die Zeitkontrolle durchgefhrt wurde. Die Rckfahrt wird dann in Richtung Vinci, Montecatini Terme, Pistoia, Florenz fortgesetzt und endet nach der berquerung der Psse Futa und Raticosa in Bologna, wo die Autos um 21.15 Uhr erwartet werden.

Nach dem letzten Mittagessen im Palazzo Ducale in Parma setzten die Autos das Rennen in Richtung Brescia fort. Von Bologna aus fuhren die Oldtimer bei trbem Himmel ber die Emilia Romagna nach Parma, wo sie nach dem Mittagessen nach Busseto und Cremona, Carpenedolo, Montichiari und Travagliato fuhren. Dies sind die letzten und entscheidenden Kilometer dieser aufregenden siebenunddreiigsten historischen Nachstellung der 1000 Miglia.

Giovanni Moceri und Daniele Bonetti vom Team Alfa Romeo gewannen die 1000 Miglia 2019. Das Duo in einem Alfa Romeo 6C 1500 SS von 1928 – im Besitz des Alfa Romeo Museums von Arese – gewann die 37. historische Nachstellung mit 74752 Punkten. Moceri, ein Arzt aus Palermo, und Bonetti, ein Journalist aus Brescia, besiegten das Team der Villa Trasqua, bestehend aus den beiden Brescianern Andrea Vesco und Andrea Guerini, die in einem Alfa Romeo 6C 1750 SS Zagato von 1929 73611 Punkte erzielten. Auf Platz drei der Titelverteidiger des letzten Jahres mit 72.786 Punkten, Juan Tonconogy und Barbara Ruffini, in einem Bugatti Typ 40 von 1927. Auf Platz vier in der Nhe des Podiums befinden sich Alberto Riboldi und Paolo Sabbadini, in einem 1926 O.M. 665 S Superba 2000. „Wir freuen uns ber diese groartige Leistung, diese 1000 Miglia war sehr herausfordernd – sagt Moceri und Bonetti zufrieden – wir haben es seit mehreren Jahren ausprobiert und nun haben wir es geschafft. Dies auch dank der Untersttzung der Das FCA Heritage-Team hat uns ein wundervolles Auto des Alfa Romeo-Museums von Arese geschenkt. Wir sind stolz darauf, unsere Namen mit diesem Auto in Verbindung zu bringen. “ Vesco und Guerini schlucken eine bittere Pille und erklrten: Wir sind nicht ganz zufrieden, es ist ein zweiter Platz, der brennt. Wir sind mit sehr starken Teams angetreten, zu denen wir gratulieren mchten. Bei den Gren mchten wir Tonconogy und Ruffini mit einbeziehen, die bereits drei Ausgaben der 1000 Miglia gewonnen haben. Das argentinische Ehepaar Tonconogy und Ruffini rcken das x-te Erlebnis der Freccia Rossa ins Rampenlicht: „1000 Miglia ist ein fantastisches Rennen, und es war wieder einmal wunderbar, die unglaublichen Orte zu berqueren, die Italien zu bieten hat.“

Etappe 1

 

Etappe 2

 

Etappe 3

 

Etappe 4