MotorrÀder hoch im Kurs


Nicht weniger als 550 KĂ€ufer hatten sich am vergangenen Wochenende fĂŒr den H & H Classics Summer Sale im National Motorcycle Museum angemeldet. Der berĂŒhmte Veranstaltungsort lockte mehr als 1.000 Besucher an, die die 290 Verkaufsangebote – den grĂ¶ĂŸten Motorradverkauf der Firmengeschichte und den höchsten Umsatz – zu sehen bekamen. 

Dieses Mekka fĂŒr Motorradliebhaber machte allen Spaß und am Ende fanden 81 Prozent aller angebotenen Bikes einen neuen Besitzer. Der Verkauf setzte einen weiteren positiven Verlauf der Oldtimerauktionen, denn schon in der Woche davor hatte die Automobilauktion mit 1 Million Euro Umsatz und einer Verkaufsquote von 72 Prozent, aufhorchen lassen.

Alle fĂŒnf der schon im Vorfeld viel diskutierten Vincent Bikes fanden neue Besitzer, darunter zwei Series C Comets, einen Series C Rapide, einen Series B HRD Rapide und eine seltene Series D Black Night Kombination, die den Verkauf bei ÂŁ 51.750 fĂŒhrte. Vincent Motorcycles war ein britischer Hersteller von MotorrĂ€dern von 1928 bis 1955. Das GeschĂ€ft wurde von Philip Vincent gegrĂŒndet, der einen bestehenden Produktionsnamen HRD kaufte und es anfĂ€nglich als Vincent HRD umbenannte. Ab 1934 wurden zwei neue Motoren in 500 ccm und 1.000 ccm Hubraum entwickelt. Die Produktion wuchs ab 1936, wobei die berĂŒhmtesten Modelle aus den ursprĂŒnglichen EntwĂŒrfen nach der Kriegsperiode in den spĂ€ten 1940er Jahren entwickelt wurden.

Andere fabelhafte Vorkriegs- und moderne Bikes wurden ebenfalls verkauft, angefangen von einem 1901 Dart bis hin zu einem moderneren 1961 Norton und vielen Bikes dazwischen. Am 2. November 2018 findet die nÀchste Motorrad Auktion an gleicher Stelle statt.