Neues vom Ferrari Museum


Das Ferrari-Museum in Maranello geht mit neuen AusstellungsrĂ€umen und zwei neuen Ausstellungen – „Under the Skin“ und „Infinite Red“ – in den Sommer. Zur feierlichen Eröffnung geben sich u.a. Sergio Marchionne, PrĂ€sident und CEO von Ferrari, VizeprĂ€sident Piero Ferrari und Deyan Sudjic, Direktor des London Design Museum, die Ehre.

Die Ferrari-Museen durften 2016 mit mehr als 478.000 Besuchern ein Rekordjahr vermelden, 344.000 von ihnen allein in Maranello. Um dem wachsenden Besucherstrom gerecht zu werden, wurden die RĂ€ume des Museums um mehr als 600 Quadratmeter auf insgesamt 4.100 Quadratmeter erweitert. Der neu entstandene FlĂŒgel ist durch eine große, durchgehende Glasfassade mit der bestehenden Struktur verbunden. DarĂŒber hinaus wurde ein multifunktionaler Raum von ca. 300 Quadratmetern gebaut, der bis zu 250 Personen fĂŒr Veranstaltungen, Kongresse und Fortbildung beherbergen kann. Der Erfrischungsbereich und der Ferrari Store sind auch komplett neu. Zwei neue Ausstellungen, „Under the Skin“ und „Infinite Red“, feiern Ferraris 70. JubilĂ€um.

„Under the Skin“
Diese Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem London Design Museum und erzĂ€hlt die kreative und technische Entwicklung von Ferrari im Laufe der Jahre, beginnend mit dem 125 S, dem ersten Auto der Marke. Einige technische Zeichnungen aus dem historischen Archiv des Prancing Horse und die Motoren auf der AusstellungsflĂ€che zeigen den Designprozess von Autos aller Epochen und werfen einen beispiellosen Blick auf die Ingenieurarbeit, die hinter der Ă€ußeren Schönheit verborgen ist. Diese Ausstellung wird ab November in das London Design Museum umziehen.

„Infinite Red“
Diese Ausstellung feiert die 70-jĂ€hrige Geschichte des Prancing Horse mit einigen der exklusivsten Kreationen von Maranello fĂŒr Rennbahn und Straße. Die Formel-1-Autos auf dem Display haben eine lange Serie von Siegen auf ihrem Buckel: Vom 500 F2, mit dem Alberto Ascari 1952 den ersten Weltmeister-Titel fĂŒr Ferrari holte, bis zum F2004, dem Ferrari, der die meisten GPs in der Geschichte gewann (15, wie der F2002) und Michael Schumachers historische Karriere untermauerte. Unter den GT-Autos können die Besucher verschiedene Modelle aus der 250er Familie bewundern, wie den 250 GT Berlinetta „Tdf oder das begehrte Sammlerobjekt 250 GTO.

„Infinite Red“ ist bis zum Ende des Jahres in Maranello zu sehen.