Pebble Beach Concours: Sportliche Klassiker im Wettbewerb


Der Trend zu sportlichen Automobilen bei Concours-Veranstaltungen setzt sich auch bei Pebble Beach fort, einem der weltweit renommiertesten Oldtimer-Concours. Bei der kommenden Veranstaltung wird die Indianapolis Revolution mit einer besonderen Klasse gefeiert im Wettbewerbsfeld des Pebble Beach Concours d’Elegance 2018 am 26. August. Frontmotorautos, (darunter ein frisch restaurierter „Laydown“ Roadster mit dem Motor auf der Seite), werden wieder einmal kĂ€mpfen mit einer wunderbaren Vielfalt von Heckmotor-Autos, einschließlich der historischer 1965 Indy-Gewinner.

In den frĂŒhen 1960er Jahren standen VerĂ€nderungen an auf der Rennstrecke Indianapolis Motor Speedway. Die Rennwagen wurden verĂ€ndert und die Motoren wanderten von vorne nach hinten. 1961 tauchte erstmals der Cooper mit dem Heckmotor von Jack Brabham auf der Rennstrecke auf um beim 45. International 500 Mile Sweepstakes zu starten. Er machte vielen frontgetriebenen Rennwagen zu schaffen, denn sein Handling war deutlich leichter. Nur zwei Jahre spĂ€ter pilotierte Jimmy Clark einen Lotus (es war einer von vier heckangetriebenen Fahrzeugen im Rennen) auf den zweiten Platz. Auch im darauf folgenden Jahr schaffte es ein Heckangetriebener Wagen auf den zweiten Platz.

Die Fahrzeuge „alter Schule“ mit ihren großen, an der Front montierten Motoren waren immer noch in der Überzahl. Im Jahr 1964 war das VerhĂ€ltnis beinahe zwei zu eins. Im Jahr 1964 gewann ein Roadster, den A.J. Foyt fuhr, aber der Sieg war von kurzer Dauer.

Die europĂ€ische Formel 1 Expertise sollte die amerikanische Tradition total verĂ€ndern. Dan Gurney ĂŒberzeugte den Lotus GrĂŒnder Colin Chapman einen komplett neuen heckangetriebenen Rennwagen zu bauen fĂŒr das 1965 Rennen. Ford Motor Company stellte einen kraftvollen neuen 4 Cam V8 Motor zur VerfĂŒgung. Inzwischen waren es ganze 27 von insgesamt 33 teilnehmenden Rennwagen, die mit Heckantrieb starteten. Es gewann der Lotus 38 von Chapman mit einem beeindruckenden Sieg mit der höchsten jemals gemessenen Durchschnittsgeschwindigkeit (150,686 mph).

„Beim Indy verspotteten Indy Traditionalisten zuerst diese leichten und geschmeidigen neuen Autos, aber sie erwiesen sich als wesentlich schneller als die alten Roadster, und sobald sie sicher gefahren werden konnten, war es offensichtlich, dass die Heckmotor Konfiguration der einzige Weg in die Zukunft war „, beschrieb Ken Gross, Pebble Beach Concours Selection Committee Mitglied und Chief Class Judge, die Situation.

Der Concours 2018 wird auch Motor Cars des Raj, Rollston Coachwork, Nachkriegs – Custom CitroĂ«n, sportliche Oldtimer und Tucker-zeigen.