Pendine Sands Hot Rod Race


Ein Hot Rod Rennen wie in den guten alten Zeiten findet jedes Jahr an der walisischen KĂŒste statt. Das Pendine Sands Hot Rod Race wird von der britischen Vintage Hot Rod Association veranstaltet und fand dieses Jahr bereits zum sechsten Mal statt.

Der Samstagmorgen am 7. Juli 2018 begann sehr frĂŒh. Die sich zurĂŒckziehende Flut hat eine breite perfekte StrandoberflĂ€che freigegeben. Die zahlreichen freiwilligen Helfer ziehen zusammen mit den Teilnehmern Seile entlang der Strecke und bauen ZĂ€une auf. So wurde der Rennkurs in Rekordzeit vorbereitet und die ersten Hot Rods konnten bei strahlend blauem Himmel auf die Strecke fahren und das Rennen auf der Pendine Sands Landzunge sehr frĂŒh starten.

Als erste Gruppe starteten dann die Sidewinder die Rennstrecke zu verdichten. Durch die trocknen und eigentlich perfekten WetterverhĂ€ltnisse wurde die Strandbahn sehr bald sehr locker und damit eher langsam, da die RĂ€der im Sand schnell durchdrehten. Dennoch schaffte Alan Boxall mit seinem Ford Model T-V8 eine Bestzeit von 96,94 Meilen/h und setzte damit eine erste Höchstmarke fĂŒr den Tag. Es dauerte aber nicht lange, bis die 100 Meilen/h Marke ĂŒberschritten wurde. Tim Ticehurst von den Balls Cross Billys, die sich um die Strecke kĂŒmmerten, fuhr mit seinem Flathead Roadster eine Spitengeschwindigkeit von 102,23 Meilen/h. Er wurde aber sehr schnell von Enrico Werner in seinem AV-8 mit 103,06 Meilen/h ĂŒberholt. Die Bestzeit an diesem Wochenende erreichte allerdings Paul Beamish in seinem V8BF / C, der mit seinem neuen ĂŒberholten Motor eine Spitzengeschwindigekit von 111,86 Meilen/h erreichte. Damit kippte er den jahrelangen Spitzen-Rekord aus den 80er Jahren.

Am Nachmittag wurde der Strand immer trockener und die Hot Rods wirbelten immer mehr Staub auf. Manche Fahrer verloren im weichen Sand bereits die Kontrolle ĂŒber Ihre Fahrzeuge. Auch wenn erst die HĂ€lfte des Teilnehmerfelds an diesem Tag durch war, wurde das Rennen abgebrochen, als ein Fahrer sich kurz vor der Ziellinie im lockeren Sand drehte und rĂŒckwĂ€rts hinter die Ziellinie rollte.

Auch am Sonntag standen noch einige Überraschungen an. Kurz vor Ende der Veranstaltung schaffte es Malc Farrant in seinem L8/C CoupĂ© eine Bestzeit von 117,43 Meilen/h einzufahren. Die acht Fahrer, die die 100 Meilen/h Marke ĂŒberschritten hatten, erhielten jeweils eine kostenlose Teilnahme am anstehenden Atomic Vintage Festival und ein T-Shirt des Revolver Surf Clubs. Der Sieger des Wochenendes freute sich ĂŒber eine E.L.M.C Eastman Lederjacke und eine Flasche Champangner von Royal Customs.